FAZ veröffentlicht E-Mail-Texte

Erinnert ihr euch noch, wie damals FAZ und Co. die große Urheberrechts-Kampagne gefahren haben? Nun, sie selbst nehmen das mit dem Urheberrecht nicht ganz so genau:

Ein naives Vorgehen, was ja eigentlich nur bedeuten kann – die Einwilligung des Autors ist bei Veröffentlichungen in der „FAZ“ nicht notwendig. Hauptsache, genügend Redakteure haben eine Email erhalten. Dann landet der Text einfach direkt im Netz oder im Blatt, quasi als Raubdruck und unter Umgehung jeder Form des gesetzlich verankerten Urheberrechts.

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Schriftlich, aber bitte nur per E-Mail

Über manche Angaben in Stellenanzeigen kann man einfach nur den Kopf schütteln. Dieses Filetstück aus der Jobbörse der “Arbeitsagentur” habe ich bei einem Telekommunikationsanbieter gefunden: Die gewünschte Bewerbungsart ist schriftlich (also per Post), aber man soll sich “BITTE NUR PER E-MAIL BEWERBEN!!!”. Alles klar?

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JMStV-Wiederbelebung

Erinnert sich noch jemand an den JMStV, den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag? Und den Versuch von 2010, dort Altersgrenzen wie bei der FSK einzuführen, mit denen alle Internetseiten sich selbst einschätzen und labeln müssen? Was dann durch rot-grün in NRW gescheitert ist?

Genau das Gleiche steht jetzt im Entwurf für den nächsten JMStV. Auch die Wirtschaftsmaßnahme für die “Jugendschutzprogramme” wird wiederbelebt. Getreu dem Motto: Nach vier Jahren dürfte ja Gras über die Sache gewachsen sein, lasst es uns doch einfach nochmal versuchen, vielleicht kommen wir diesmal damit durch.
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Mauerfall-Merchandising

Vor einer Woche waren die Festlichkeiten zu 25 Jahre Mauerfall. In Berlin wurden rund 8.000 Ballons entlang der ehemaligen Grenze aufgestellt, die dann am Abend in die Luft gingen.

Für jeden Ballon gab es auch einen “Ballonpaten”, 3.000 Paten bestanden aus Schülern, Einrichtungen und Gemeinden der Evangelischen Kirche. Auch Politiker und Leute, die ihre “Mauergeschichte” erzählten, waren dabei. Einige sieht man hier bei der taz.
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