Stadt Aachen verkauft 30.000 Datensätze

Das Problem mit dem Opt-Out ist bekannt. Städte dürfen auf Anfrage Datensätze verifizieren – bis zu 25 Euro kostet eine solche Anfrage beim Meldeamt. Das Meldegesetz setzt diesem Treiben, das oft von Adresshändlern gemacht wird, keinen ordentlichen Riegel vor.

Die Piratenpartei Aachen hat mit einer Ratsanfrage nun erfahren, das die Stadt Aachen im Jahr 2009 ganze 30.000 Datensätze für 210.000 € verkauft hat, also 7 Euro pro Anfrage. Man mag sich ausrechnen, wie viel eine Stadt verdient, die 25 Euro pro Datensatz verlangt – alles dank der Meldedaten der Bürger.

An der Stelle sei nochmal auf die Petition gegen Weitergabe von Meldeadressen hingewiesen, die noch bis zum 17. Dezember online mitgezeichnet werden kann.

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