Unüberraschendes Aus für Google Wave

Es ist aus. Google hat der Welle ein Ende gesetzt, 2011 wird die Wave verschwunden sein – zumindest in der derzeitigen Form, viele Teile des Codes sollen OpenSource werden und könnten somit in anderen Projekten wieder auftauchen. Schon damals hieß es: Entweder es wird ein voller Erfolg oder ein grandioser Fehlschlag.

Mich wundert das Scheitern von “Google Wave” nicht. Anfang 2009 wurde Wave vorgestellt, im Sommer hagelte es an jeder Stelle im Internet Invites die sogar verlost wurden, wochenlang sprachen Webentwickler von nichts anderem mehr.

Spätestens im Herbst legte sich die Euphorie, als klar war das Google Wave ein Informations-Überfluss ist und die meisten Funktionen schlichtweg überflüssig sind. Zudem warnte das BSI vor der Verwendung, was auch große Beachtung im Netz fand. Danach wurde es jedoch still, die Eintagsfliege Google Wave schien verschwunden zu sein.

Wave ist gescheitert, so wie es vermutlich bald auch Google Buzz treffen wird – auch von dieser Eintragsfliege hat man schon lange nichts mehr gehört. Die Hypes um solche Projekte, auch wenn sie von Google stammen, bringt langfristig gesehen gar nichts – ein Grund, weshalb ich bei Diensten die zum Start enorm gehyped werden immer skeptisch bin, ob sie die nächsten zwei Jahre überhaupt überleben. Die Wave hat es nicht geschafft.

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