Die drei ??? – Brainwash

Heute kam, einen Tag vor der eigentlichen Veröffentlichung, die neue „Die drei ???“-Folge „Brainwash – Gefangene Gedanken“ von Amazon. Die Folge ist ein Special, die ursprünglich 1989 geschriebene Geschichte galt einige Zeit als verschollen.



Das Hörspiel ist super und bietet tolle Momente, etwa wenn zu Beginn die „alte“ Titelmelodie gespielt wird (statt der „neuen“ seit Folge 125) oder wenn Justus sagt, er kenne einen Schulkameraden aus dem C64-Kurs. :-)

Ebenfalls toll fand ich, endlich mal wieder Fabian Harloff zu hören. Auch einige andere Stimmen kommen einem aus anderen Hörspielen bekannt vor, wie z.B. TKKG-Erzähler Wolfgang Kaven oder Volker Hanisch, bekannt als Synchronstimme von IT-Crowd-Chef Denholm Reynholm. Auch Alexandra Garcia und Nico König sind keine unbekannten Sprecher. Peter Kirchberger war auch schon oft in den „Die drei ???“ dabei. Insgesamt eine schöne Sprecher-Auswahl.

Aber es gibt auch Abzüge in der B-Note: Die Telefonsequenzen sind (mal wieder) viel zu leise. Auch wundert es mich, dass der Musikproduzent Sax Sendler nicht von Andreas Mannkopff gesprochen wird, wie damals in den „Musikpiraten“. Das wird vermutlich genauso ein Geheimnis bleiben, wie warum man „Brainwash“ (Gehirnwäsche) mit „Gefangene Gedanken“ übersetzt und warum das ursprüngliche Cover nochmal geändert wurde.

Dennoch eine tolle Folge, die vorallem an diverse Berichte über Scientology erinnert. Ab morgen ist die Folge im regulären Handel erhältlich.

Auf der Innenseite des Covers ist noch die Ankündigung, dass die beiden anderen Geschichten der „Top Secret Edition“ im Sommer („House of Horrors – Haus der Angst“) und im Herbst („High Strung – Unter Hochspannung“) als Hörspiele rauskommen sollen.

2 Gedanken zu “Die drei ??? – Brainwash

  1. Ich hab gelesen dass das Cover geändert wurde weil der Typ darauf zuviel Ähnlichkeit mit dem Papst hatte. (Kein Scherz!) Ich finde allerdings, dass er die immer noch hat…

    • @Sandra: Ja, es gibt ein Foto vom Papst, was dem ursprünglichen Cover recht ähnlich sieht. Ich lese gerade ein Statement von Autorin Kari Erlhoff dazu:

      Soweit ich weiß, wurde irgendwie der Entwurf (es gibt zu jedem Cover ein bis zwei Rohentwürfe, wo es nur um das Motiv geht) rausgegeben, statt dem fertigen Bild. Dann kamen ja auch schon Anmerkungen, dass das Bild dem Papst ähneln würde. Ehrlich gesagt hat das keiner von uns bemerkt und auch die Illustratorin hatte wohl keine Ähnlichkeit beabsichtigt. Das fertige Bild ist dann aber noch mal zusätzlich abgeändert worden, damit es wirklich keine Ähnlichkeit gibt. Ich finde, dass es schon sehr anders aussieht, als der Entwurf, aber das Gesicht des finalen Covers passt von der Beschreibung her deutlich besser zu dem Charakter.

      (Quelle: Die Fragebox mit Kari Erlhoff, Nr. 97)

      Damit wäre dieser spezialgelagerter Sonderfall auch gelöst. ;-)

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