Wissenschaftlicher Dienst zu EU-Polizeikennzeichnungen

Amnesty International hat mich nach meinem Artikel über Polizeikennzeichnungen in der EU darauf aufmerksam gemacht, dass sie auch einen Blick auf diverse Zeitungsberichte geworfen haben (u.a. auch dem taz-Bericht, der in meinem Artikel als Quelle diente). Guckt euch mal an, wie die Zeitungen da Details verschweigen.

Besonders interessant ist, dass die Ausarbeitung vom Wissenschaftlichen Dienst von der Politikerin Ulla Jelpke (DIE LINKE) veröffentlicht wurde (PDF). Dort kann man die kompletten Ergebnisse lesen, zum Beispiel:

Sonderregelungen sind in Griechenland und Schweden vorzufinden: In Griechenland sind ranghohe Polizeibeamte von der Kennzeichnungspflicht befreit. In Schweden besteht generell keine Verpflichtung der Polizisten zur Preisgabe ihrer Identität. Bei Demonstrationen werden die Helme der Beamten jedoch mit einer Ziffer- und Buchstabenkombination gekennzeichnet, um so eine Identifizierung zu ermöglichen.

Neben der Zusammenfassung und die genaue Fragestellung ist dort auch für jedes einzelne Land die Antworten zusammengefasst. Spannende Lektüre.

Short-URL zu diesem Artikel: http://chriszim.com/?p=9085

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