Gekaufter Doktortitel im Personalausweis

Erinnert ihr euch noch daran, dass es bei Groupon Doktortitel zu kaufen gab? Mit einem solchen gekauften Doktortitel hat sich ein Journalist jetzt zum Test einen Personalausweise ausstellen lassen. Das hat geklappt, weil es keine Möglichkeit gibt, solche Urkunden zu überprüfen: Es gibt kein Zentralverzeichnis von Promotionsarbeiten, die Urkunden haben keine Sicherheitsmerkmale, nichtmal ein einheitliches Layout – jede Universität kann die Urkunde so gestalten, wie sie will. Mit anderen Worten:

Die Sachbearbeiterin kann sich da nur auf den Augenschein verlassen.

Für jeden Scheiß haben wir Datenbanken (hier ein paar), nur zur Überprüfung von Promotionsarbeiten natürlich nicht. Wobei ich da für eine öffentlich einsehbare Datenbank wäre, damit auch Personalchefs solche Schwindler entlarven können. Die Daten sind in den veröffentlichten Dissertationen ohnehin schon öffentlich, werden nur leider nicht gesammelt.

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