Drohnen abschießen

Ups: (Zivile) Drohnen lassen sich mit mit einem CB-Funkgerät, einem GPS-Störsender und einem Laserpointer abschießen.

Es fängt mit einem alten, leicht modifizierten CB-Funkgerät an, um die manuelle Steuerung der Drohnen durch deren „Piloten“ aus der Ferne lahmzulegen. Dazu kommen die jahrelang in enormen Stückzahlen vertriebenen, illegalen GPS-Störsender, die im LKW-Transportgewerbe und von Autodieben verwendet werden.

Mit diesem primitiven Set-Up lassen sich sowohl manuelle Steuerung der Drohnen wie auch die GPS-Navigation lahmlegen.

Zu diesen beiden Abfallprodukten des Mobilitäts- und Kommunikationszeitalters kommt noch der gute alte „Laserpointer“. Die ehemalige Zeigehilfe für Vortragende hat sich mittlerweile zu einer regelrechten Laserwaffe ausgewachsen. Wie bei den Drohnen mangelt es auch hier nicht an Technikenthusiasten, die aus frei erhältlichen Bauteilen selber „Ray Guns“ mit mehr als zwei Watt Leistung bauen.


Zum Vergleich: Eine solche „Ray Gun“ würde bei einem Vortrag die Leinwand brennen lassen und beim Leuchten ins Publikum bekäme dieses schwere Augenschäden. Solche Laser gibt es bereits für 300 Dollar in den USA zu kaufen.

Damit kann man aber „nur“ kleine bis mittlere Drohnen zerstören, militärische Drohnen sollen gegen die oben genannte Methode geschützt sein. Doch auch die Polizei setzt ja schon kleine Drohnen ein und natürlich nutzt das Militär die Abschuss-Technik auch schon, nur in etwas größer:

Die US-Militärs haben inzwischen starke Laserkanonen zur Abwehr von Lenkwaffen serienreif entwickelt. Angreifende Einwegdrohnen – nichts anderes sind ja Lenkwaffen – werden mit einem extrem starken, gepulsten Laser in Lichtgeschwindigkeit getroffen und durch Hitze zur Explosion gebracht.

Wir sollten das mal im Hinterkopf behalten wenn die Politik flächendeckend Drohnen zur Überwachung einführen will.

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