Heise: Verschlüsselung – nein danke!

Telepolis hat mal nachgefragt, wie das mit Verschlüsselung bei Journalisten größerer Medien aussieht. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ernüchternd, nichtmal PRISM kann da was ändern. Und wenn es einige wenige Ausnahmen gibt, etwa bei der ZEIT oder bei der taz, dann:

Auf den jeweiligen „Kontakt“-Websites liest man jedoch nichts zum Thema, von öffentlichen Schlüsseln keine Spur.

So wie bei Heise: Hier nicht, hier auch nicht, c’t nicht, ix nicht, Technology Review nicht. Bei Telepolis auch nicht – hier sind die E-Mail-Adressen sogar als Grafiken zu sehen, das kommt noch aus der Pre-Spamfilter-Ära.

Es kann natürlich sein, das von den ganzen „IT-Experten“ (wie Heise-Journalisten in Interviews mit anderen Medien bezeichnet werden), niemand Ahnung von Verschlüsselung hat und keiner verschlüsselt kommunzieren kann. Wahrscheinlicher ist, dass es Heise genauso egal ist wie den anderen Medien.

Das macht die Situation nicht besser, aber den Artikel lustiger.

(via)

Ein Gedanke zu “Heise: Verschlüsselung – nein danke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.