Links 21

„Sexting“. Die ZEIT hat jetzt eine ausführliche Geschichte gebracht, wie schnell sowas passieren kann und wie die Folgen aussehen. Dass das Mädchen aus ihrem Fehler nicht gelernt hat ist mindestens genauso unglaublich wie die (Nicht-)Reaktion der Polizei und die Resignation des Klassenlehrers.

vierzehnachtzehn.de: Über dieses Projekt
Spannend: Tagebücher eines Fußartilleristen aus dem Ersten Weltkrieg. Diese sollen nun online gestellt werden, jeweils genau 100 Jahre nach der Niederschrift. Das Projekt geht also bis 2018. Finde ich klasse, gerade auch, weil es aus dem privaten Bereich kommt, ohne irgendeiner Organisation dahinter, was immer etwas seltsam anmutet.

hiddenfromgoogle.com
Dieses Google-EuGH-Suchergebnisse-Lösch-Urteil dürfte jeder mitbekommen haben. Diese Seite sammelt die Links, die aus dem europäischen Google-Index geschmissen wurden. (via)

heise.de: Google+: Klarnamenspflicht entfällt
Reichlich spät fällt Google auf, dass die Klarnamenspflicht doch nicht so der Bringer war. Jetzt haben sie sie abgeschafft. Bei Facebook gilt sie weiterhin. Ich behaupte aber mal, dass Google auch keine Klarnamen braucht – wo doch ohnehin die meisten Google-Nutzer auch schon Android-Handys mit ihrem Google-Account bestückt haben.

n-joy.de: Nazi-Fanartikel bei Amazon und Ebay (Cache)
War nicht anders zu erwarten: Die Rechtsextremen versuchen, den WM-Sieg für ihre Zwecke zu nutzen. Da hilft nur den Schrott bei den Anbietern zu melden.

reddit.com: Photoshop Request: My daughter recently passed away after a long battle in the children’s hospital. Since she was in the hospital her whole life we never were able to get a photo without all her tubes. Can someone remove the tubes from this photo?
Wow! So schlimm kann dieses Internet gar nicht sein, wenn es sowas gibt. Bei Yahoo! gibt es noch Bilder der Eltern. (via)

Ein Gedanke zu “Links 21

  1. Hm, irgendwie zeigt mir der erste Artikel nur wie viel wir den Kindern erklären müssen bevor wir sie in die digitale Welt schicken. Niemand käm auf die idee nen Fünftklässler alleine durch die Welt ziehen zu lassen. Wenn ich mich aber umschaue ist die Gesellschaft um mich rum ohnehin dazu übergegangen ihre privatsphäre zu Gunsten von „Fame“ und Bequämlichkeit an den Nagel zu hängen. Die Gefahren sind alle zu abstrakt und selbst wenn es einen erwischt lernt der Mensch doch nur langsam. Vermutlich wird die empörung erst dann groß wenn es bereits zu spät ist.

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