Flüchtlinge: Mehr Nutzen als Kosten

Bei der ZEIT hat mal jemand nachgerechnet und festgestellt: „Flüchtlinge nutzen mehr, als sie kosten“.

Um es etwas abstrakt mit den Begriffen der Volkswirte auszudrücken: Der Gegenwartswert der künftigen Wertschöpfung (des Einkommens) eines Flüchtlings dürfte bei mindestens 750.000 Euro liegen, die Kosten der Integration und der Vorbereitung auf das Berufsleben in Deutschland aber höchstens bei 50.000 Euro. Wir zahlen 50.000 Euro für etwas, das einen Wert von 750.000 Euro hat.

Dort ist auch erklärt, dass die Rechnung ziemlich konservativ ist: Niedrigstes Einkommen, eine Einkommenssteigerung ist nicht berücksichtigt und die Ausgaben am Anfang sind hoch angesetzt.

Das ist also das Worst-Case-Szenario, wahrscheinlicher ist es, dass die Flüchtlinge ein höheres Einkommen haben werden als in der Berechnung und somit die Gewinne unter dem Strich viel höher sind. (Die erwähnte Studie sollte man mit Vorsicht genießen, denn die ist von der meiner Meinung nacht nicht gerade unabhängigen Bertelsmann Stiftung.)

Und weil es gerade so gut passt: „Pegida schadet dem Standort Sachsen“. Weniger Tourismus, kein attraktiver Standort und das Max-Planck-Institut sagt:

Vor Konferenzen, Besuchen oder in Bewerbungsgesprächen fragten ausländische Forscher, ob Dresden sicher sei.

Ja super, liebe Dresdner. Grabt euch ruhig euer eigenes Grab mit eurer Fremdenfeindlichkeit. In unserer heutigen globalen Welt schadet euch eure Fremdenfeindlichkeit mehr als euren Feinden. Aber selbst um das zu begreifen scheint ihr zu blöd zu sein.

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