Twitter-Fakes beim Tagesspiegel

Robin Williams ist tot. Ein sehr großer Verlust, ich fand ihn als Schauspieler immer wieder gut, sowohl in seinen witzigen als auch ernsten Rollen. Für die Medien ist das natürlich ein Top-Thema, und so gibt es schon viele Artikel dazu. Wie immer stellt sich dabei die Frage: Wie können wir den Artikel füllen, wenn es eigentlich nichts neues zu berichten gibt?

Der Tagesspiegel hat sich mal auf Twitter umgesehen, die Reaktion von Williams’ Tochter Zelda gefunden und zeigt den letzten Instagram-Eintrag von Robin Williams. Andere Schauspieler und Promis sind auch auf Twitter – und so zeigt der Tagesspiegel auch deren Reaktionen:
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Wikipedia: IP von US-Kongress gesperrt

Sieh an: In der (englischen) Wikipedia ist eine IP-Adresse vom US-Kongress gesperrt worden, nachdem von dort aus offensichtlich falsche Änderungen in Artikeln gemacht worden sind. Aufmerksam geworden ist man darauf dank @congressedits:

Ein automatisiertes Twitter-Konto, das alle im Kongress verfassten Wikipedia-Beiträge anzeigt, hatte die dubiosen Änderungen ans Licht gebracht.

Die entsprechende IP-Adresse hatte aber auch schon mehrere Verwarnungen. Lustiger Weise hat die IP-Adresse auch den Artikel über CongressEdits in Frage gestellt. :D Es lohnt sich also, die Wikipedia-Edit-Accounts im Auge zu behalten.

Twitter: Wikipedia-Edits von Regierungen, Firmen etc.

Vor ein paar Tagen habe ich schon über @bundesedit berichtet. Wie der Initiator von @bundesedit im Interview bei Trackback sagt, geht es weniger um die Änderungen selbst, da sie oftmals nur Rechtschreibfehler sind. Vielmehr soll damit demonstriert werden, dass nicht nur der Staat uns beobachtet, sondern auch wir die Aktivitäten des Staates beobachten.

Es gibt aber noch viele weitere Twitter-Accounts, die Wikipedia-Edits (= Änderungen in Wikipedia-Artikeln) von Behörden und Regierungen beobachten. Das wird meistens über ein Script gemacht, mit dem man einfach die IP-Adressen der Parlamente füttert. Wikipedia-Accounts von Mitarbeitern hingegen werden nicht erfasst, da diese meistens nicht bekannt sind. Auch über Proxys kann man die “Überwachung” natürlich umgehen.

Ich habe die Accounts mal in einer Twitterliste gesammelt und unten nochmal sortiert aufgelistet. Ergänzungen gerne in die Kommentare. Beim Durchsehen ist mir aufgefallen, dass einige Accounts erst seit wenigen Tagen existieren und noch keine Einträge haben, da muss man mal in ein paar Monaten sehen, was daraus geworden ist.
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Links 21

“Sexting”. Die ZEIT hat jetzt eine ausführliche Geschichte gebracht, wie schnell sowas passieren kann und wie die Folgen aussehen. Dass das Mädchen aus ihrem Fehler nicht gelernt hat ist mindestens genauso unglaublich wie die (Nicht-)Reaktion der Polizei und die Resignation des Klassenlehrers.

vierzehnachtzehn.de: Über dieses Projekt
Spannend: Tagebücher eines Fußartilleristen aus dem Ersten Weltkrieg. Diese sollen nun online gestellt werden, jeweils genau 100 Jahre nach der Niederschrift. Das Projekt geht also bis 2018. Finde ich klasse, gerade auch, weil es aus dem privaten Bereich kommt, ohne irgendeiner Organisation dahinter, was immer etwas seltsam anmutet.
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