JMStV-Wiederbelebung

Erinnert sich noch jemand an den JMStV, den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag? Und den Versuch von 2010, dort Altersgrenzen wie bei der FSK einzuführen, mit denen alle Internetseiten sich selbst einschätzen und labeln müssen? Was dann durch rot-grün in NRW gescheitert ist?

Genau das Gleiche steht jetzt im Entwurf für den nächsten JMStV. Auch die Wirtschaftsmaßnahme für die “Jugendschutzprogramme” wird wiederbelebt. Getreu dem Motto: Nach vier Jahren dürfte ja Gras über die Sache gewachsen sein, lasst es uns doch einfach nochmal versuchen, vielleicht kommen wir diesmal damit durch.
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Leistungsschutzrecht: Ok, Google …

Axel Springer knickt ein und gibt Google eine kostenlose Nutzungslizenz, denn sie haben festgestellt, dass in nur zwei Wochen der Such-Traffic um fast 40 Prozent zurück ging. Von Google News kamen sogar fast 80 Prozent weniger Nutzer auf die Springer-Angebote. Dies hatte dann auch Auswirkungen in den Zahlen der IVM und AGOF – und somit auf die Werbeeinnahmen:

Bezogen auf das Gesamtjahr hätten die Rückgänge einen finanziellen Schaden im siebenstelligen Bereich pro Portal bedeuten können.

Fehlt nur noch das passende #OkGoogle-Bild. ;-)

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Datenschutz beim BND

Mal wieder eine Empfehlung für Die Anstalt. Hauptsächlich ging es diesmal um Steuern. Ich mag an dem geänderten Konzept gegenüber der früheren Anstalt, dass es pro Sendung ein Hauptthema gibt, dass sich dann durch fast alle Solo-Auftritte zieht. Schön war diesmal, dass mehrmals “Nein! – Doch! – Ohhh!” zitiert wurde.

In der Sendung wurde auch Eikonal thematisiert (hier der Ausschnitt) und neben dem Spruch “Gut, der BND hat allerdings auch das technische Know-How eines Mitt-50ers, der sich YouTube-Videos ausdruckt.” (bezogen auf die Filter bei der DE-CIX-Spionage) hat Claus von Wagner auch einen guten Spruch zum Datenschutz beim BND gebracht, den ich mal direkt als Meme-Bild gestaltet habe (Klick für größer). :-D

Datenschutz ist beim BND Glaubenssache

Wikipedia: IP von US-Kongress gesperrt

Sieh an: In der (englischen) Wikipedia ist eine IP-Adresse vom US-Kongress gesperrt worden, nachdem von dort aus offensichtlich falsche Änderungen in Artikeln gemacht worden sind. Aufmerksam geworden ist man darauf dank @congressedits:

Ein automatisiertes Twitter-Konto, das alle im Kongress verfassten Wikipedia-Beiträge anzeigt, hatte die dubiosen Änderungen ans Licht gebracht.

Die entsprechende IP-Adresse hatte aber auch schon mehrere Verwarnungen. Lustiger Weise hat die IP-Adresse auch den Artikel über CongressEdits in Frage gestellt. :D Es lohnt sich also, die Wikipedia-Edit-Accounts im Auge zu behalten.

NSA in da House

Der Licht-Aktionskünstler Oliver Bienkowski hat (mal wieder) die US-Botschaft in Berlin angestrahlt. Diesmal mit “NSA in da House”. Nach etwa 30 Sekunden kam jedoch schon die Polizei und beendete die Aktion, zu sehen in diesem Video:


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