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SPIEGEL: Steinbrück beklagt sich über geringes Kanzler-Gehalt
Bwahahahaha! An der Stelle sei mal auf die ARD-Doku „Rot-Grün macht Kasse“ verwiesen, in der wunderbar dargelegt wird, wie sich die Wirtschaft bei den Politikern – auch Bundeskanzlern – hinterher bedankt.

heise.de: Bundeskartellamt verhängt Geldbußen gegen ProSiebenSat1 und RTL

Nach Feststellungen des Kartellamts haben sich die beiden Sendergruppen in den Jahren 2005 und 2006 darüber abgesprochen, ihre digitalen Free-TV-Programme in SD-Qualität künftig nur noch verschlüsselt auszustrahlen und dafür ein zusätzliches Entgelt zu verlangen.

Jetzt müssen sie zusammen rund 55 Millionen Euro Bußgeld zahlen und ihre „wesentlichen“ digitalen FreeTV-Programme in SD-Qualität ab 2013 mindestens 10 Jahre unverschlüsselt und entgeltfrei anbieten.
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Die Links sind diesmal schon etwas älter. Macht aber nichts.

Weser Kurier: Wiesenhof ist Trikot-Verkaufsbremse
Ihr erinnert euch an „Das System Wiesenhof“? Und daran, dass Wiesenhof seit August der Sponsor von Werder Bremen ist? Nun, Einzelhändler und Fanshop verkaufen nur Blanko-Trikots, weil fast niemand die Wiesenhof-Werbung haben will. Die Blanko-Trikots gibt es, weil der Sponsor erst nach der ersten Trikot-Produktion feststand. Einzelhändler versuchen sogar über das Ausland an weitere Blanko-Trikots zu kommen. Fein! :-)

taz.de: Idee der Piraten: Berlin brüskiert Daimler
Es gibt auch gute Nachrichten von Piraten. In Berlin haben sie es geschafft, dass ein Bezirksparlament die Straße der zukünftigen Firmenzentrale von Daimler nicht nach deren Namensvorschlägen benannt hat. Stattdessen wurde die Straße nach der jüdischen Bildhauerin Edith Kiss benannt, welche 1944 in das Konzentrationslager in Ravensbrück deportiert wurde und im Daimler-Benz-Werk in Ludwigsfelde Flugzeugmotoren montieren musste. Der Vorschlag kam von den Piraten, ein toller Schachzug.
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REUTERS: Starbucks stößt Steuerzahlern bitter auf (Cache)
Seit die Kaffeekette Starbucks 2002 in Deutschland Filialen eröffnet hat, hat sie jedes Jahr keine Steuern in Deutschland gezahlt – und das ganz legal. Wegen Lizenzgebühren, die Starbucks an einen Sitz in Holland zahlt, macht die Kette offiziell Verluste und muss somit keine Steuern abführen. Raffiniertes Geschäftsmodell.

wauland.de: Gemeinnützigkeit der Wau Holland Stiftung (Cache)
Weil die Wau Holland Stiftung im Jahr 2010 nur mündliche Absprachen mit WikiLeaks getroffen hat und diese erst Ende 2010 schriftlich in einem Vertrag festgehalten wurden, hat das Finanzamt Hamburg der Stiftung die Gemeinnützigkeit für das Jahr 2010 abgesprochen. Für die darauffolgenden Jahre ist die Stiftung wieder gemeinnützig.
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Neue Links, diesmal mit ganz viel digitaler Demenz.

CARTA: Zwischenbilanz zu Spitzers “DigitaleDemenz”
Martin Lindner, selbst Hirnforscher und Dr.phil.habil. (Literaturwissenschaft, Semiotik, Medienwissenschaft) über Spitzers Buch:

Sobald man ein klein wenig näher hinschaut (was NormalleserInnen nicht tun und auch kaum können), sieht man, dass es hier keine (!) klaren wissenschaftlichen Ergebnisse gibt, die als bewiesen gelten dürfen – obwohl Spitzer ständig gegen seine Feinde, die Medienpädagogen, polemisiert und auf “über 200 Studien” verweist, die er ausgewertet habe.

taz: Keinen Plan vom Netz
André Spang, twitternder Lehrer und Pianist:

Wenn man das Netz produktiv nutzt, dann wird es auch den Verstand fordern. Oberflächlicher Konsum hingegen selbstverständlich nicht. Genau hier liegt aber das pädagogische Potenzial: Dass Schüler lernen, Inhalte produktiv und ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend zu gestalten. Dabei selbstbestimmt vorzugehen und sich auch Fragen, Ziele und Antworten selbst zu stellen.

Der Artikel ist sehr lesenswert, denn er schreibt dort auch, wie man z.B. Blogs und Wikis im Unterricht einbinden kann. Das klingt alles sehr vernünftig.
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Exil-Hamburger.de: Peinlich: Die DHL, ihre Packstation und mein Geburtstag.
DHL schafft es nicht, eine Packstation in Berlin ordentlich zu reparieren. Natürlich ein bedauerlicher Einzelfall™, in der Regel „erfolgt eine Behebung eines Defektes innerhalb von 48 h.“

tagesspiegel: Kartellamt verhängt Millionen-Strafe gegen Haribo
Mars und Haribo sowie zwei nicht genannte Süßwarenhersteller haben sich über Verhandlungen mit dem Handel abgesprochen. Das Bundeskartellamt hat nun eine Strafe von rund 2,4 Millionen Euro gegen Haribo verhängt, Ermittlungen gegen die beiden unbekannten Unternehmen laufen noch. Mars kommt straffrei davon, weil sie als Kronzeuge ausgesagt haben.

FR-Online.de: Kein Mitleid mit Drygalla
Schöner Kommentar, in dem sämtliche Argumente für Drygalla auseinander genommen werden.
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