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CCC.de: Chaos Computer Club e. V. distanziert sich vom Hamburger Verein „Attraktor e. V.“
Gegen ein Vorstandsmitglied des Attraktor e.V., in dessen Räumen der CCC Hamburg untergebracht ist, laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Dieses Vorstandsmitglied ist zwar 2008 aus der rechten Szene ausgestiegen, soll aber weiterhin für rechtsradikale Internetseiten verantwortlich sein.

Das Büro des CCC wird nicht mehr im „Attraktor“ betrieben, eine weitere gemeinsame Nutzung der Räume wird beendet.

Ein guter Schritt, den ich begrüße. (Hier die Gegendarstellung von Attraktor.)

taz.de: AUS ANGST VOR FACEBOOK-PARTY: Bürgermeister macht Dorf dicht
Die Facebook-Partys gehen schon soweit, dass kleine Städte (hier: Saaße in Niedersachsen, 135 Einwohner) aus Angst die komplette Stadt abriegeln.

SPIEGEL: Kritik an EU-Berater Guttenberg
Lange nichts mehr von unserem Copy- und Tortenpolitiker gehört. Nicht nur wir, sondern auch die Politiker und „Netzaktivisten“ im EU-Parlament. Das beste Statement kommt von Stephan Urbach:

„Ich hatte mir von ihm nichts erwartet, deshalb bin ich auch nicht enttäuscht. Haken wir es ab.“

Abgehakt.

Quora.com: AOL History: How much did it cost AOL to distribute all those CDs back in the 1990’s?
Wer sich schonmal fragte, woher denn die vielen AOL-CDs damals kamen, dem hat der damalige Produktmanager schon 2010 eine Antwort bei Quora gegeben, was jetzt über Twitter flog:

When we launched AOL 4.0 in 1998, AOL used ALL of the world-wide CD production for several weeks. Think of that. Not a single music CD or Microsoft CD was produced during those weeks.

Wow, das nenne ich Marketing. Genervt haben die CDs trotzdem.

AOL macht Techcrunch kaputt

AOL kann irgenwie nur kaputt gehen. Erst haben sie ihr Internet-Geschäft kaputt gemacht, jetzt machen sie gerade Techcrunch kaputt, weil die den Gründer gefeuert haben. Der Auslöser soll ein vom Techcrunch gegründeter Fonds sein. m(

Hoffentlich geht jetzt die ganze Techcrunch-Redaktion und die Jungs bauen sich ein neues Techblog, unabhängig von AOL auf. Das war ohnehin keine gute Idee, da zu AOL zu gehen, das hat man schon bei der Huffington Post gesehen, als die auch nach dem Verkauf an AOL den Autoren kein Geld zahlen wollten.

Irgendwie zeigt das ja auch, dass Blogs um wirklich unabhänig zu sein niemals von Unternehmen gekauft werden dürfen. Gesponsort vielleicht schon, aber niemals gekauft.