Rivva’s neuer Partner

Rivva wird jetzt von der Süddeutschen gesponsort. Das ist relativ lustig, denn die Süddeutsche ist natürlich Mitglied im BDVZ, welcher für ein Leistungsschutzrecht ist. Wenn die Süddeutsche sagt, sie wären dagegen, könnten sie ja aus dem BDVZ austreten. Machen sie aber natürlich nicht.

Im Grunde ist die Süddeutsche auch für ein Leistungsschutzrecht. Das hat man bei Commentarist gesehen, wo FAZ und Süddeutsche mit Abmahnungen drohten, weil dort Artikel-Überschriften mit Teaser aufbereitet werden. Eben genau das, was Google News macht und wogegen das Leistungsschutzrecht sein sollte. Das gleiche macht ja auch Rivva. Noch, denn wegen dem Leistungsschutzrecht werden die Teaser wohl bald wegfallen.

Mag ja sein, dass die Süddeutsche keine bösen Gedanken bei dem Rivva-Sponsoring hat. Aber ein bisschen von mit dem Feind ins Bett steigen ist dieser Deal ja schon.

Heute: Drei Canon DSLR-Kameras bei Caschy zu gewinnen

Einige haben es sicherlich schon mitbekommen: Beim Caschy gibt es noch bis heute Abend, 20 Uhr, drei Canon EOS 650D DSLR-Kameras zu gewinnen. Da ich ja seit kurzem auch einiges an Fotos mache wäre der Gewinn natürlich ein Traum, auch endlich mal mit einer „Profi-Kamera“ richtig geile Bilder zu machen. Wer nicht wagt der nicht gewinnt, und so probiere ich mal mein Glück.

Falls ihr noch mitmachen wollt: Lest drüben den Beitrag, verlinkt drüben im Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse ein selbstgemachtes Foto und die Links zu Social-Networks und/oder Blogpost, danach heißt es Daumen drücken. Ich selbst habe ein Foto vom Tausendfüßler ausgewählt.

WordPress entfernt Blogroll – Änderungen und Alternativen

Wenn es eine Sache gibt, die sinnvoll und gleichzeitig nicht sinnvoll ist, dürfte es die Blogroll sein. Sinnvoll, weil man dort andere Blogs eintragen kann, die man gerne liest. Nicht sinnvoll, weil es etliche Blogs gibt die eine unendlich lange Blogroll haben. Fernab dessen gibt es natürlich auch noch die Pest unter den Blogrolls: Bezahlte Links, die nicht als solche gekennzeichnet sind (also Schleichwerbung).

WordPress will die Blogroll jetzt rausschmeißen, ab Version 3.5 ist im Backend der Links Manager nicht mehr enthalten. Ein offizielles Statement gibt es wohl nicht, aber man liest, dass Blogrolls als „old-fashioned“ abgetan werden. Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen, denn ich selbst schaue bei fremden Blogs auch gerne mal auf die Blogroll, welche Sachen dort empfohlen werden.
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law blog und ARAG

Udo Vetter schreibt in der Ankündigung seiner „Kooperation“ mit der ARAG:

Experten der ARAG werden eigene, extra für das law blog konzipierte Beiträge zu aktuellen Urteilen und rechtlichen Themen veröffentlichen.

Der erste ARAG-Beitrag ist ähnlich auch auf der ARAG-Seite und als Pressemitteilung zu finden, er wurde lediglich etwas umgeschrieben.

Wenn sich schon von Beginn an keiner an die Spielregeln hält, brauchen wir nicht mehr über Glaubwürdigkeit zu reden. Von anderen ARAG-Geschichten ganz zu schweigen. Schade, das war ein Schuss in den Ofen.

#rp12-Nachlese (Teil 1)

Die re:publica 2012-Vorträge sind online und ich will zu einigen ein bisschen was notieren:

„Rockstars und Mimosen – wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird“
Sascha Pallenberg ruft dazu auf, sich mal mit den Medien zu verbünden. Keine schlechte Idee, das Problem dürfte aber eher sein, dass die Medien wenig Interesse daran haben. Gerade die Anstrengungen beim Leistungsschutzrecht zeigen, dass die Medien die Blogger nicht gerade als Freunde haben wollen, sondern am Besten als zahlende Zweitverwerter oder sowas in die Richtung. Ansonsten das übliche Profi-Blogger-werden-Gequatsche.

„Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken“
Udo Vetter gibt ein Update seines #rp10-Vortrages. Anhand von aktuellen Beispielen zeigt er, wie sehr man im Internet aufpassen muss. Leider ist am Ende keine Zeit mehr für Fragen gewesen, beim nächsten Mal muss die re:publica Udo Vetter mal 1,5 Stunden Zeit einräumen.

„Self-Publishing“
Ein Talk der keiner ist: Die Personen stellen sich vor, was soviel Zeit geraubt hat, dass kaum noch Diskussionszeit war. Eigentlich schade, denn daraus ergeben sich keinerlei neue Erkenntnisse, auch wenn die unterschiedlichen Personen durchaus interessant sind.
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