Guttenbergs Fall (Buch-Rezension)

Die beiden Journalisten Roland Preuß und Tanjev Schultz von der Süddeutschen Zeitung haben im Februar die Plagiats-Vorwürfe gegen Karl-Theodor zu Guttenberg bekannt gemacht. Jetzt haben sie ein Buch darüber geschrieben: Guttenbergs Fall.


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Social Media Marketing (Rezension)

Das Buch Social Media Marketing dreht sich um Marketing in Social Media (ach, wer hätte das gedacht? ;-). Es ist an Studenten und Unternehmen gerichtet und zeigt auf, wie man Social Media (Blogs, Twitter, Facebook etc.) für Marketingzwecke nutzen kann.


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Das YouTube-Buch (Rezension)

Christoph Krachten, auf YouTube vorallem mit den Interviews von Clixoom bekannt, hat zusammen mit Carolin Hengholt ein Buch geschrieben: “Youtube: Erfolg und Spaß mit Online-Videos”. Es geht um das Videoportal YouTube.


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Die drei ??? – Geheimnisvolle Botschaften (Buch-Rezension)

Als Fan der “Die drei ???” war ich gespannt auf das neue Buch “Geheimnisvolle Botschafen” von Christoph Dittert. Er ist neu im Autoren-Team, welches für neue Fälle der drei Detektive aus Rocky Beach sorgt. (Die Hörspiele sind eine Adaption der Bücher.)


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Telepolis-Fail zu 9/11

Ich könnte mir gerade sonstwo hin beißen. Qualitätsjournalismus, my ass! Nichtmal Telepolis kann man noch vertrauen.

Worum geht’s? Um die beiden Leseproben zu dem 10-Jahre-nach-9/11-Buch. Ich merkte bei der zweiten Leseprobe ja an, dass das alles wie Gerhard Wisnewski klingt. Und das sagt Wikipedia zu den Autor des 10-Jahre-nach-9/11-Buches, Mathias Bröckers:

Bröckers ist neben Gerhard Wisnewski und Andreas von Bülow einer der bekanntesten und publizistisch erfolgreichsten Vertreter von Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 im deutschen Sprachraum. Mit seiner „WTC-Conspiracy“-Reihe beim Online-Magazin Telepolis wurde Bröckers einem größeren Publikum bekannt und erzielte mit seinem folgenden, bei Zweitausendeins erschienenen Buch Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9. hohe Auflagen.

Na super.

Warum ich mich ärgere: Klar, dass Telepolis da Schrott ins Netz stellt, das ist die eine ärgerliche Sache. Damit ist auch Telepolis kein wirkliches Qualitätsmedium mehr, heißt, dass ich weniger Telepolis-Artikel lesen werde, weil ich damit rechnen muss, dass die noch mehr solcher Autoren da beherbergen.

Auf der anderen Seite hätte ich ja auch einfach mal die Autoren-Namen googeln können, was ich nicht getan habe, weil Telepolis einen Vertrauensvorschuss hatte (“Wenn die das Buch da bewerben, dann wird das schon kein Schwachsinn sein”). Dieser Vorschuss ist jetzt natürlich weg.

Unter dem Strich bleibt ein Recherche-Fail meinerseits und die erschreckende Erkenntnis, dass jeder bei Telepolis seinen Müll abladen kann – und das nicht nur bekannter Weise in den Foren, sondern auch in den Artikeln. Tja, gar nicht so einfach, bei den Verschwörungstheoretikern den Überblick zu behalten. Kein Wunder also, dass die bei Leuten, die nicht so aufgeweckt sind, auf nährbaren Boden treffen und für Wahrheitsvermittler gehalten werden (weil, wer ein Buch schreibt, der muss ja die Wahrheit schreiben… oder? ;-).

Ich habe das Wisnewski-Buch übrigens mal auf meine Wunschliste gepackt und das Angebot dazu steht immernoch (ich lese das Buch und blogge nach jedem Kapitel über den Schwachsinn, den Wisnewski schreibt, wenn mir jemand vorher das Buch kauft). :-)