Senioren singen Schrei nach Liebe

Die Aktion Arschloch sollten einige schon mitbekommen haben: Getreu dem Kraftausdruck, den die Band Die Ärzte (aus Berlin) in dem Anti-Nazi-Song „Schrei nach Liebe“* den Nazis entgegenschleudert, hat sich die Kampagne zur Aufgabe gemacht, den Song als Zeichen gegen Rassismus in die Charts zu bringen. Die Ärzte unterstützen die Aktion und spenden sämtliche Einnahmen – auch der GEMA – an Pro Asyl. Auch Amazon, der Google Play Store, Finetunes und das Plattenlabel Universal Publishing haben sich dem angeschlossen und spendet die Einnahmen.

Und damit kommen wir zu den Senioren: Der Chor „Die Goldies“ hat eine Cover-Version von „Schrei nach Liebe“ aufgenommen und auf YouTube gestellt. Stell dir vor, deine Oma singt, dass Nazis Arschlöcher sind. Auf ihrer Website schreiben sie dazu:

Auch die Goldies, von denen ja einige schon die erste Generation Nazis ertragen mußten, möchten ein deutliches Zeichen gegen rechte Ideologie setzen!

(Direktlink)

Sehr cool! Wer hätte schon gedacht, dass ausgerechnet Senioren mal Die Ärzte covern würden?! :-)

* Affiliate-Link. Die Einnahmen, die ich aus den Song-Verkäufen von Amazon kriege, gehen nicht nur an Pro Asyl – ich verdoppele sie sogar. Also haut rein!

Sozial behindert: Die Ärzte

Gestern, 6. November 2012, gegen 20:30 Uhr im ISS Dome Düsseldorf: Die Ärzte betreten die Bühne, nach dem Intro starten sie mit „Die Besten“ durch. Satte drei Stunden spielen Bela, Farin und Rod vorallem ältere Songs wie „1/2 Lovesong“, „Für Immer“, „2000 Mädchen“, „Angeber“, „Kamelralley“, „Wie es geht“ und „Manchmal haben Frauen“. Von der aktuellen Platte waren weniger Songs als bei der ersten Tour in 2012 dabei, darunter „Tamagotchi“, „Ist das noch Punkrock?“, „Angekumpelt“, „Fiasko“, „Bettmangnet“ und „zeiDverschwÄndung“.

Nach gefühlt jedem dritten Lied wechselte Bela die Drumsticks und schmiss die „alten“ Sticks ins Publikum. Natürlich gab es auch wieder flotte Sprüche und lustige Ansagen. Gleich zu Beginn lästerte Farin über die Sitztribüne:
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