Drohnen abschießen

Ups: (Zivile) Drohnen lassen sich mit mit einem CB-Funkgerät, einem GPS-Störsender und einem Laserpointer abschießen.

Es fängt mit einem alten, leicht modifizierten CB-Funkgerät an, um die manuelle Steuerung der Drohnen durch deren „Piloten“ aus der Ferne lahmzulegen. Dazu kommen die jahrelang in enormen Stückzahlen vertriebenen, illegalen GPS-Störsender, die im LKW-Transportgewerbe und von Autodieben verwendet werden.

Mit diesem primitiven Set-Up lassen sich sowohl manuelle Steuerung der Drohnen wie auch die GPS-Navigation lahmlegen.

Zu diesen beiden Abfallprodukten des Mobilitäts- und Kommunikationszeitalters kommt noch der gute alte „Laserpointer“. Die ehemalige Zeigehilfe für Vortragende hat sich mittlerweile zu einer regelrechten Laserwaffe ausgewachsen. Wie bei den Drohnen mangelt es auch hier nicht an Technikenthusiasten, die aus frei erhältlichen Bauteilen selber „Ray Guns“ mit mehr als zwei Watt Leistung bauen.

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Drohnen-Überwachung auf SWR-Sommerfest geplant

Der Chaos Computer Club (CCC) hat heute eine Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach soll ein Sommerfest vom SWR am Sonntag in Heidenheim mit Militärtechnik des Frauenhofer-Instituts überwacht werden, unter anderem sollen Drohnen zur Videoaufzeichnung eingesetzt werden.

Money-Quote:

Das Friedensplenum Mannheim [4] schätzt das Fraunhofer-Institut IOSB als Institution ein, die sich überwiegend durch militärische Auftragsforschung finanziert und zum »effizienteren Töten beiträgt«.

Besonders toll ist auch die Begründung des Frauenhofer-Instituts, weshalb sie beim SWR-Sommerfest die Überwachungstechnik einsetzen: Wegen der Loveparade!

Ja ne is klar, vor der Loveparade brauchte man ja auch immer ein Militär-Aufgebot, um sichere Veranstaltungen durchzuführen. Wie einfach gestrickt diese Versuche doch sind, und wie einfach die Öffentlich-Rechtlichen darauf hereinfallen. m(

Drohnen-Bilder aus Japan

Guckt euch mal diese Fotostrecke beim SPIEGEL an. Die ersten Fotos stammen von einer Drohne, die man auf Bild 4 sieht. Das sieht zwar eher nach einem Modellflugzeug aus, aber im Grunde ist es das gleiche.

So sieht es also aus, wenn die Drohnen aus der Luft überwachen. In Deutschland wird statt fotografieren lieber Livebilder samt Aufzeichnung zur nachträglichen Strafverfolgung bevorzugt. Da kann man wirklich von einem „fliegenden Auge“ sprechen.

Nazi-Demo: Drohnen, Wasserwerfer und überforderte Polizei [UPDATE]

Auch bei der heutigen Nazi-Demo samt Blockadeaktion setzt die Polizei wieder eine Drohne ein, so wie letzte Woche.

Auch die „Deeskalations-Strategie“ der Polizei ist bemerkenswert, wie man hier sehen kann:

Passend dazu ein Kommentar von Fefe zu den neuen WaWe10000, wovon einer ab sofort in Hamburg im Einsatz ist.

Die Polizei war, wie im taz-Liveticker zu sehen ist, sichtlich überfordert mit der Situation:

16.51 Uhr: Polizeieinsatzleitung

„Wir haben das hier echt nicht mehr im Griff, wir haben große Probleme“, sagt ein Einsatzleiter am Telefon zu seinen Kollegen.

Gerade jetzt (18 Uhr) kommt die Nachricht, dass die Polizei die Nazi-Demo auflöst. Super, danke an alle Blockierer!

Die Nazis versuchen aber gerade auf Leipzig auszuweichen. Ich empfehle den taz-Liveticker für aktuelle Infos.

UPDATE: Die Nazis sind in Leipzig angekommen, der Polizeipräsident hat ein Demonstrations- und Aufenthaltssverbot ausgesprochen.

Drohnen-Einsatz bei Nazi-Gegendemo in Dresden

Bei der Nazi-Demo am 13. Februar hat die Polizei eine Drohne eingesetzt. Ein Beweisfoto des neuen Spielzeuges, welches über die Gegendemonstranten(!) der Nazi-Demo flog (und die Gegendemonstranten somit überwachte):

Wer mal so eine Drohne in Aktion sehen will, dem sei dieses Video von einem Fußballspiel empfohlen, wo die Drohnen scheinbar regelmäßig im Einsatz sind.

Weitere Fotos und einige Tweets dazu hat „Frank infomiert“ gesammelt.

(Foto: elbflorenz unter CC by-nc-sa 2.0)