Freche Lena und peinlicher Elstner

Eigentlich geht mir Lena Meyer-Landrut und der ESC ja auf den Geist, aber dieses Interview ist dann doch irgendwie toll:

http://www.youtube.com/watch?v=ckO595Z2vkM

Lena gibt sich zwar besserwisserisch, aber das fällt bei den Fehlern von Frank Elstner auch nicht schwer. Warum weiß Moderator Elstner nicht, dass „ESC“ Eurovision Song Contest und nicht European Song Contest heißt? Und das Lena sich sich über die Formulierung lustig macht, dass Stefan Raab ihr „Pate“ sei, ist auch irgendwie verständlich. Natürlich ist die ESPRIT arena auch weiterhin hauptsächlich ein Fußballstadion, nur weil der ESC dort gerade verweilt wird das kein Dauerzustand bleiben – auch hier weiß Lena mehr als Moderator Elstner. Somit ist Elstner bei dieser Sendung einfach nur peinlich, da ist man glatt froh, dass er den ESC nicht moderieren wird.

Schön auch die Stelle zum Schluss, wo Lena während der reißerischen Anmoderation von Elstner („… Hundertschaften, die hier wochenlang gearbeitet haben …“) das Gesicht verzieht. So einfach kann man Medienkritik äußern, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Prima! :-)

Btw: Also YouTube, das mit den Vorschlägen üben wir aber nochmal, hm?

Lena bleibt auch Kindern nicht erspart

In den USA war ja schon Katy Perry musikalisch in der Sesamstraße, was aber nicht ausgestrahlt wurde. Jetzt war wohl in der deutschen Sesamstraße Lena Meyer-Landrut und trällerte dort „Bert, oh Bert!“ auf ihrem Satellite-Song. Was ist nur aus der guten alten Sesamstraße geworden? :-(

Der Clip zeigt aber zwei schöne Sachen: Erstmal, dass die Kameramänner bei der Sesamstraße penibel darauf achten, dass der Puppenspieler von „Ernie“ nicht ins Bild Gerät. Super! Und dann natürlich, dass man nahezu jeden Text auf „Satellite“ singen kann.

Ich verweise nochmal auf den Anti-Lena-Song.

Oh Lena, dich will keener

Lena Meyer-Landrut ist nervig. Das spiegelt sich scheinbar auch (endlich!) an den immer schlechter werdenden Quoten von „Unser Song für Deutschland“ ab.

Hier gibt es nun einen tollen Song, zu dem man nichts weiter sagen muss:

(Direkt-Lena)

Großartiger Text und ebenfalls großartiges Video! :-)

(via @fernsehkritiktv)

Eurovision Song Contest-Tickets ausverkauft

Die Tickets zum Finale des Eurovision-Songcontest 2011 in Düsseldorf sind ausverkauft. Wie erwartet war der Server kaum zu erreichen. Interessanter Weise wird jetzt von „rund 32.000 Tickets“ berichtet, obwohl es in der Ankündigung noch „ca. 35.000 Tickets“ waren. Aber hey, man kann sich doch mal um 3.000 Tickets verrechnen… ;-)

…oder hat jemand eine sinnvolle Erklärung für die Differenz?

Vorverkauf zum Eurovision-Songcontest 2011

Heute um 12:12 Uhr (am 12.12., haha) startet der Vorverkauf zum Finale des Eurovision-Songcontest 2011 in Düsseldorf. Wer möchte, kann sein Glück versuchen.

Aber es ist nicht einfach, an eine Karte heranzukommen:

  • Wer mit seinen unter 10jährigen Kindern hin will, kann sich das Ganze direkt schenken, denn: Unter 10jährige dürfen das Gelände nicht betreten – auch nicht in Begleitung von Erwachsenen.
  • 10-16jährige dürfen nur in Begeleitung von Erwachsenen zum Finale.
  • Wer keine Kreditkarte hat, braucht auch nicht zum Ticketverkauf, denn dies ist das einzige Bezahlungsmittel.
  • Ebenso alternativlos (hrhr) ist der Online-Verkauf: Es gibt keine Offline-Verkaufsstellen. Wenn der Server kaputt ist, ist er halt kaputt. Wenn man wegen zuvielen Zugriffen keine Karten kaufen kann, hat man pech.

Wer jetzt immer noch der Meinung ist, er könnte es versuchen, geht ab zu d:ticket. Das Kontigent umfasst ca. 35.000 Tickets die zwischen 89 Euro und 189 Euro kosten.

Karten für das Halbfinale gibt es erst im Januar, die sollen immerhin ab 19 € kosten. Die unerklärlichen Altersbeschränkungen dürften aber auch dort gleich bleiben.

Übrigens: Wenn ein/e Journalist/in noch eine Übernachtung sucht (ausgebucht oder zu teuer) und zufällig einen Presseausweis zum ESC 2011 für mich übrig hat, dann könnte ich ihm/ihr ein Bett anbieten, 10 Minuten S-Bahnfahrt von Düsseldorf HBF entfernt. Interessenten bitte hier melden. ;-)