Snowden im ARD Text

Huch, was ist denn im ARD Text auf Seite 832 los?

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Nein, kein Hack: Edward Snowden ist Teil der „Gesichter des Jahres“, wie man im ARD Text auf Seite 830 lesen kann. Weitere Personen sind unter anderem Angela Merkel, John F. Kennedy und Marcel Reich-Ranicki. Schöne Aktion, liebe ARD.

(via @Maltis / Screenshot: ard-text.de)

Mindestlohn im Praxistest

Zugegeben: Von Morgenmagazinen im Allgemeinen und vom „moma“ im Speziellen erwarte ich nicht gerade Qualitätsjournalismus. Trotzdem ist der Beitrag „Mindestlohn im Praxistest“, der am 19. November ausgestrahlt wurde („ARD-Woche“), doch sehr bemerkenswert.

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Das fängt schon mit der Auswahl der Stadt an, in die sich „moma-Reporterin“ Susann Reichenbach (MDR) begibt: Halle an der Saale, „eine Stadt zwischen prunkvollem Marktplatz und sozialistischem Plattenbauten“ (O-Ton Reichenbach aus dem Off). Dabei sagen selbst Mindestlohn-Befürworter wie der Wirtschaftswissenschaftler Joachim Möller, dass ein Mindestlohn in Ost-Deutschland wegen geringerer Produktivität weniger sein müsste als in West-Deutschland.
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Bundestagswahl 2013: Wahlwerbespots unter der Lupe [UPDATE]

Wahlwerbespot-Check: Was haben sich die Parteien denn kreatives ausgedacht, uns zu überzeugen? Nicht allzuviel, aber schauen wir uns das mal im einzelnen an.

Bundestagsparteien

Die CDU setzt in ihrem Spot komplett auf Angela Merkel. Ziemlich egoistisch. Immerhin wurde „Neuland“ aufgegriffen, aber während Merkel „Ich will ein Land, in dem die belohnt werden, die etwas leisten“ sagt, schuften hierzulande neuerdings die Werkvertragsarbeiter unter Tariflöhnen, nachdem das bei Leiharbeitern nicht mehr geht. Auch sehr bemerkenswert: „Das Richtige ist nicht immer was am Lautesten gefordert wird. Das Richtige ist, was am Ende den Menschen hilft.“ Merkel ist also absolut egal, was die Bürger fordern – Mutti wird schon wissen, was für die Menschen das Beste ist.
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Serien-Tipp: Lerchenberg [UPDATE]

Zum 50jährigen ZDF-Jubiläum hat dieses eine empfehlenswerte Comedy-Serie gedreht.

Die Handlung und die Dialoge bieten zahlreiche Witze, überwiegend über das ZDF selbst. Der Dauer-Kritikpunkt über die schlechten Sendeplätze für neue Formate („Wann laufen diese Nachwuchs-Dinger denn? Irgendwann gegen Mitternacht, wenn keiner guckt. Und wenn keiner guckt, ist es auch kein Fernsehen.“) ist ebenso drin wie Anspielungen auf aktuelle Geschehnisse, etwa beim Bestechungsversuch des Redaktionsleiters („Ich komme zwar vom KiKa, Frau äh…, aber so einfach ist das nicht.“).

Ebenfalls lustig ist die geheime „Giftliste“ in Folge 2, deren Passwort natürlich „aktenzeichenxy“ lautet. Auf der Giftliste stehen Prominente, die weder mit dem ZDF arbeiten noch auf deren Veranstaltungen gelassen werden dürfen. Neben Christoph Maria Herbst, Wolfgang Lippert, Thomas Gottschalk sowie Marianne und Michael steht dort auch Heinz Erhardt drauf („Na wer einmal drauf ist kommt so schnell nicht wieder runter.“).
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Lena ist älter geworden

Lena Meyer-Landrut war am letzten Donnerstag, dem 27. September, im ARD Morgenmagazin und hat dort ihren aktuellen Song „Stardust“ gesungen und ihr gleichnamiges neues Album beworben. Das ist kein großes Ding, aber das kurze vorige Interview dazu ist bemerkenswert. Wirklich:
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