"Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte" Rezension + Gewinnspiel

Der Dokumentationsfilm „Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte“ dreht sich um die damaligen Rechtsanwälte Horst Mahler, Otto Schily und Hans-Christian Ströbele. Als Aufhänger dient ein dpa-Foto von 1973, welches die drei im Gerichtssaal des Amtsgerichts Moabit zeigt: Horst Mahler als angeklagter RAF-Terrorist, Schily und Ströbele als seine Vertreidiger.
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"Four Lions" und "Die Mondverschwörung" ab heute im Kino

Ui, gerade über Twitter mitbekommen: Ab heute ist „Four Lions“ im Kino, eine britische Komödie über Terroristen, im Kino. Alleine für den Trailer braucht ihr schon Popcorn:

In den USA haben die ein halbes Jahr lang gebraucht, bis sie einen Film-Verleiher für den Film gefunden haben. Den meisten Verleihern war das Thema zu heikel, auch in Deutschland hat es gedauert und erst im Januar meinte ein CSU-Politiker, man solle den Filmstart verschieben.

Das kann glaube ich nur noch „Die Mondverschwörung“ toppen, der heute auch rauskommt. Es ist POPCORN-Kinozeit! :-)

Die Mondverschwörung

HAHA, guckt euch diesen Trailer an:

Kino.de schreibt:

Die Dokumentation von Thomas Frickel lebt in erster Linie von der humorvollen Person Dennis Mascarenas‘, mit dem er bereits die Enthüllungssatire „Codename Dennis“ gedreht hat und der, zumindest optisch, ein wenig an Michael Moore erinnert. In seinen Befragungen hält sich Mascarenas jedoch weitaus mehr zurück. Dies schürt bei seinen Gesprächspartnern genug Vertrauen, um frei heraus über die obskursten esoterischen (Verschwörungs-)Theorien zu erzählen. Das Ergebnis ist eine Realsatire mit kaum fassbaren Glaubensansätzen.

Das wird der Film des Jahres! Ab 21. April im Kino. POPCORN nicht vergessen! :-D

(via Fefe)

Doku: Hans Zimmer – Der Sound für Hollywood

Wem der Name Hans Zimmer (ein Namensvetter, hihi) nichts sagt, der guckt entweder wenig Filme oder hat sich noch nie für die Filmmusik interessiert. Hans Zimmer ist nämlich derzeit das Filmmusik-Genie schlechthin, er hat u.a. die Musik zu den Filmen „Der König der Löwen“, „Fluch der Karibik“, „Madagascar“, „Simpsons – Der Film“, „Batman – The Dark Knight“, „Inception“ und vielen weiteren gemacht.

ARTE hat jetzt eine schöne 52minütige NDR-Dokumentation über Hans Zimmer:

http://www.youtube.com/watch?v=vrmpA0xNLU8

Hans Zimmer

Jeder kennt die charakteristischen Panflöten-Motive, wenn Tom Cruise und Dustin Hoffman in „Rain Man“ gemeinsam eine Allee herunter schreiten. Die Musik für diesen Kinohit machte den Komponisten Hans Zimmer in Hollywood bekannt. Prompt wurde er für einen Oscar nominiert. Angetrieben von seiner grenzenlosen Leidenschaft für die Musik und seiner Freude am Experimentieren, komponierte Hans Zimmer die Filmmusiken zu „The Dark Knight“, „Gladiator“, „Black Hawk Down“, „Der schmale Grat“, „König der Löwen“, „Inception“ und viele mehr. Dabei hat er nie eine klassische musikalische Ausbildung genossen.
Aufgewachsen in den 60er Jahren in einer kleinen Stadt im Taunus, experimentiert Hans Zimmer schon als Kind mit Musik und Klängen. Sein Freiheitsdrang führt dazu, dass er in verschiedenen Schulen immer wieder aneckt und ihn seine Mutter mit 15 Jahren auf ein Internat nach England schickt, das ein weniger autoritäres Erziehungskonzept vertritt. Dort bekommt Hans Zimmer die Möglichkeit, sein musikalisches Talent frei zu entfalten. Im London der 70er und 80er Jahre hat er als Synthesizerprogrammierer und Popmusiker mit der Band The Buggles und dem Hit „Video Killed the Radio Star“ seinen ersten großen Erfolg. Der Komponist Stanley Myers bringt ihn schließlich dazu, Filmmusik zu schreiben.
Seit seinem Erfolg mit der Musik zu „Rain Man“ lebt Hans Zimmer in Los Angeles. Sein Lebensmittelpunkt ist sein Studio: ein fensterloser Raum, eine Art Höhle in einem inzwischen millionenschweren Hollywood-Zulieferbetrieb. Hier experimentiert Zimmer mit seinen Musikern, erarbeitet Melodien und Suiten. Hier spielt sich der Hauptteil seines Lebens ab, seine Kämpfe mit sich und den anderen um Kunst im Kommerzbetrieb Hollywood.

(In der ARTE-Mediathek ist der Film übrigens „derzeit nicht verfügbar“. Zum Glück gibt es YouTube.)

Kinoeinnahmen steigen trotz Raubkopien

Die Einnahmen aus Kinofilmen sind im letzten Jahr trotz „Raubkopien“ wieder gestiegen.

2010 wuchs der weltweite Umsatz an den Kinokassen um fast 10%, ausserhalb der USA/Kanada sogar um 13%. 31,8 Milliarden Dollar, umgerechnet 23 Milliarden Euro, konnten eingenommen werden.

Die Daten kommen von der MPAA (hier das PDF), die zum Ende der Pressemitteilung auch Raubkopien anprangern und das Ende der Filme in einingen Jahren prognostizieren.

Sind Videos, Kassetten und CDs wegen Leervideokassetten, Leerkassetten und Rohlingen eigentlich auch schon gestorben? Anhand derer kann man ja gut sehen, wie real eine solche Prognose ist.

In dem kompletten Bericht (wieder nur als PDF) ist auf Seite 3 folgende Grafik zu finden:

Wie man sieht steigen die Einnahmen weltweit jedes Jahr, bloß die Amis selbst scheinen sich an dieser positiven Entwicklung nicht zu beteiligen. Die MPAA hat glaube ich kein Filesharing-Problem sondern viel mehr ein Problem, ihre eigenen Landsleute in die Kinos zu locken. Im Ausland scheint es hingegen gut zu funktionieren.