Flattr: Danke und ein Resümee

Ich will mich mal bei allen Flattrern bedanken. Vorallem bei denen, die vermutlich zwei Mal die WMR-Shownotes geflattrt haben – kurz nach der Flattr-Abrechnung vom Mai kamen da nämlich nochmal einige Klicks rein. Danke! :-)

Das hat gleichzeitig auch (leider) nochmal meinen Eindruck verstärkt, dass Flattr eigentlich nur in der Podcast-Szene wirklich aktiv genutzt wird. Die restlichen Blogartikel hier werden so gut wie nie geflattrt, unabhängig vom Inhalt, unabhängig vom Aufwand. Außer den Shownotes wurden bislang nur zwei Artikel in 2012 geflattrt.
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Pay a Blogger Day

Schaut euch das Video an, das sagt eigentlich alles:

Am 29. November, also heute, sollt ihr mal eure Blogger bezahlen. (Ich bin da übrigens nicht so festgelegt, ihr könnt mir gerne öfters und zu jedem Zeitpunkt bezahlen. ;)

Warum liegt klar auf der Hand: Blogger opfern Freizeit, um Content anzubieten. Die Aktion kommt von Flattr, die mit dem Micropayment-System natürlich schon eine Möglichkeit haben, wie man Blogger bezahlen kann. Ich persönlich würde mich aber auch über einen Amazon-Gutschein freuen oder über einen Brief, über dessen Inhalt ich nicht reden darf.* Auch die Amazon-Wunschliste ist prall gefüllt.

Und obwohl ich als Blogger die Aktion natürlich toll finde, frage ich mich, ob es überhaupt noch Grenzen zwischen Bloggern und Nutzern gibt. Nutzer schreiben in langen Kommentaren manchmal mehr als der Blogger im Artikel schreibt. Das Technische, womit sich der Blogger rumschlägt, entfällt bei Bloghostern. Sind wir also nicht eigentlich alle auf einer Ebene?

Das soll euch aber trotzdem nicht abhalten, mal hin und wieder ein paar Euros rüberzuschmeißen. ;) Ich werde dann auch endlich mal was zu meinen Flattr-Einnahmen schreiben, wenn die nächste Abrechnung da ist (also in ca. ein bis zwei Wochen).

* Insider aus der Wrintheit: Briefe, über deren Inhalt nicht geredet wird. Vielleicht ist da Geld drin, vielleicht auch fliegende Elefanten – man weiß es nicht, weil über den Inhalt ja nicht geredet wird.

2-Klick-Button für WordPress [UPDATE]

Vergangene Woche hat Heise.de eine tolle Lösung gefunden, wie man Buttons von sozialen Netzwerken datenschutzkonform einbinden kann: Der 2-Klick-Button. Die Funktion ist einfach: Standardmäßig ist keiner der Buttons zu dem Netzwerk aktiv und trackt auch nicht. Erst wenn der Nutzer dies auf der jeweiligen Seite für das jeweilige Netzwerk erlaubt, wird der Button aktiviert und erst dann auch Daten an das jeweilige Netzwerk geschickt. Geht man nun auf eine andere Seite, sind die Buttons wiederum alle deaktiviert – somit ist ein Dauer-Tracking unmöglich.

Wer jedoch grundsätzlich damit einverstanden ist, dass sein Surfverhalten auf der Website getrackt wird, kann auch ein generelles Einverständnis geben, indem er dies über das Zahnrad einstellt.

Helmut-Peter Pfeufer hat daraus nun ein WordPress-Plugin gemacht, welches ich ab jetzt auch nutze. Bislang hatte ich nur den Twitter-Button eingebaut, nun sind damit also noch Facebook und Google’s +1 hinzugekommen. Einzig und alleine der Flattr-Button wird noch direkt über Flattr bezogen, dafür bräuchte man auch noch eine 2-Klick-Lösung.

Aber was nicht ist kann ja noch werden, das Plugin ist noch in der vollen Entwicklung und ich möchte an der Stelle schonmal Danke sagen, denn damit dürften Blogger auch außerhalb von Schleswig-Holstein eine gute Lösung haben.

P.S.: Oh und natürlich auch ein Danke an Heise für die „Erfindung“ des 2-Klick-Buttons und die Herausgabe des Codes. :-)

UPDATE: Heise hat jetzt eine ausführliche Dokumentation zu dem Button online gestellt, falls das jemand für andere Seiten/CMS adaptieren möchte.

Jetzt auch einzelne Artikel hier flattrn

So, jetzt kann man auch einzelne Artikel hier flattrn. Die Lösung, warum es nicht funktioniert hatte, war, dass ich cURL hier nicht eingeschaltet hatte. Jetzt klappt es aber. Danke an der Stelle schonmal allen bisherigen Flattr-Klicks. :-)

Ich habe übrigens entdeckt, dass jemand das Flattr-Video ins Deutsche übersetzt hat, für die, die noch nicht wissen was Flattr überhaupt ist und wie es funktioniert:

Btw, auch guck.li kann man jetzt flattrn. Da wird es demnächst auch noch etwas mehr geben.

Neu: Flattr jetzt hier im Test

Nachdem Flattr den Einzahlungszwang abgeschafft hat versuche ich es jetzt auch mal mit Flattr. Allerdings kann man erstmal nur den Blog als solches flattrn, das Flattr-WordPress-Plugin funktioniert nämlich irgendwie nicht so wirklich hier (Einstellungen werden nicht gespeichert, statt Flattr- und Twitter-Button wird gar keiner angezeigt und solche tolle Sachen).

Mal sehen, ob das was bringt und ob es tatsächlich Leute gibt, denen die Sachen hier etwas wert sind. (Ich bin da leider etwas pessimistisch, aber das werde ich in einem anderen Blogeintrag genauer ausarbeiten.)