Sharenting-PR

Frank Patalong schreibt im SPIEGEL: „So setzt man Themen-Trends: Wie PR-Themen in den Medien landen“. Es geht darum, dass eine Agentur Patalong einen fertigen Artikel mit Interview zu dem Thema Sharenting angeboten hat. Nach dem Lesen bleiben bei mir aber einige Fragen offen:

  • Warum nennt Patalong nicht wenigstens die Firma? (Ja, Firmen die solchen Dreck in Auftrag geben, gehören genannt.)
  • Wieso hat Patalong nicht bei der Agentur und der Firma nachgefragt, ob bei
    ihnen solche gekauften Artikel zum Alltag gehören? Und wie erfolgreich das ist?
  • Wo sind Journalisten-Kollegen, die von ähnlichen Angeboten berichten können, damit das ganze nicht nach einem Einzelfall aussieht?
  • Weshalb erklärt Patalong ausführlich den Begriff Sharenting anstatt mehr über gekaufte Artikel in Medien zu schreiben?
  • Und zu guter letzt: Warum gibt es seit der Veröffentlichung des SPIEGEL-Artikels vor fünf Tagen nur diesen bei Google News zum Thema Sharenting zu finden? (Gleiches auch beim Zitat.) Haben Agentur und Medien kalte Füße bekommen?