#piratenparteicd

Vorgestern hat @tarzun einen #piratenpartycd-Meme losgestoßen, bei dem bekannte Lieder auf die Piraten gemünzt wurden. Wie damals bei der #piratenromantik haben viele Piraten mitgemacht und so sind lustige Songtitel dabei rausgekommen, daher hier mal eine rein subjektive Auswahl der besten Piraten-Party-Lieder. :)

(Manchmal wurde nicht der Songtitel, sondern ein Ausschnitt aus dem jeweiligen Song verändert.)

– Not A Troll Not Yet an Expert
– 1000 mal gewählt, 1000 mal isst nix passiert
– Und dann die Hände zum Himmel, komm lass die GO sein. Wir wählen zusammen und keiner trollt allein.
– Guten Abend, gute Nacht. Vom Trojaner bewahaaacht
– Zehn kleine Trolle bashen heftig rein, ein GO-Antrag kam geflogen, da waren’s nur noch neun.
– My Vorstand is over the ocean, my vorstand is over the sea…
– GO wir fahrn nach Lodz
– I’ve got the Lauer
– Should I stay or should I go (@Tauss -Remix)
– Another troll bites the dust
– …and my heart will GO on
– I was made for trolling you, baby
– Vote me baby one more time
– Hurra Hurra die GEMA brennt!
– Verdammt, ich leak dich
– Ja Angie hat ein Telefon, auch ich lösch ihre Nummer schon, unter 32-16-8 herrscht Machtmissbrauch die ganze Nacht.
– I’m a trolling girl in a trolling world, live off plastic…
– That’s just the way it is, #bings will never be the same
– So sehen Trolle aus! Schalalala
– Du wolltest dir nur den Parteitag vertreiben, und nicht grad allein wähln und twitterst mich an…
– Alles hat ein Ende nur die Rednerliste hat keins
– Lebt denn das alte Bodoschwein noch, Bodoschwein noch, Bodoschwein noch? Jaaaa er lebt noch!
– Tauss, Tauss, who the fvck is Tauss?!
– Und es war Twitter
– Livin‘ next door to Tauss
– The power of the pad
– Wollt ihr das Pad in Flammen sehen?
– Mit 66 Go-Anträgen fängt der BPT doch erst an.
– Ein Bett im Trollfeld
– Verdammt ich Bash dich, ich Bash dich nicht
– By the Rivers of Heidenheim
– Das ist Wahnsinn… diese Partei ist die Hölle. (… Hölle, Hölle, Hölle, Hölle!)
– We all live in an orange submarine
– Komm hol die Flagge raus, wir spieln #Piraten und Matrosen
– Er hat ein knallorangenes Gummiboot
– Heute fährt die 18 bis ins AGH
– 15 nackte Piraten
– Smoke on the WLAN
– Sie haben uns ein Denkmal gebaut und jeder Vollidiot weiß, dass das den BPT versaut
– Wake me up when BPT comes
– Datenbankflavor
– Troll on the water
– Es fährt ein Troll nach Nirgendwo
– Ohne Hiwi geht die Mimi nie ins Bett, nie ins Bett…
– Wenn du denkst, du denkst, du denkst, ein Mädchen hackt das nicht? schau auf deine Seite und schau in mein Script.
– Wenn du Spamst du spammst, du spamst, und du raffest es nicht, schau auf meine Tweets und auf den Spambericht.
– Let it spam, Let ist Spam, Let it spam
– Immer wenn ich traurig bin, tippe ich nen Tweet, und wenn ich dann noch Traurig bin dann tippie ich nen Tweet jalalah Juche
– Wer hat an dem BOT gedreht? Ist er schon wieder abgestellt? Mit dem Admin ist jetzt schluß, weil der Spaß ein Ende haben muss
– uh uh uuuuuuh, ich sag nur G.O. again…
– Piratenpartei is for porn
– Gebt uns ruhig die Stimme, eure Freiheit könnt ihr behalten…
– Wenn wir wissen wo unsere persönlichen Daten sind, dann sind wir jenseits von Angie
– Die Satzungsänderungen sind Frei
– Every Time you GO Antrag, you take a piece of mimimi with you.
– Ohne #mimimi geht die Piratin nie ins Bett, nie ins Bett, nie ins Bett – und es brennt die ganze Nacht das Licht.
– Never gonna give you PAV…
– Das Mädchen von der jungen Union
– Durch 7 Wikis musst du wühl’n
– If a #Vetterngate could get me you…
– Liquido Feedback – Narcotic
– Merkel, quit living on dreams
– Nerzilein, du sollst nicht traurig sein
– Born in the USB
– Und es hat PAV gemacht
– Wir lagen vor Abfahrt Goslar und hatten ein Fest im Bus…
– Daddy Uhl, Uhl, Daddy Uhhhl
– Der Troll, der hat ‘nen Schäferhund, und den hat er nicht ohne Grund…

Übrigens: Es scheint tatsächlich schon eine (inoffizielle?) „Piraten-Partei-CD“ zu geben, die aber zwei Jahre alt ist und statt Liedern einen Haufen Logos, Plakate, Videos und Radiobeiträge enthält. Außerdem gibt es auch offizielle Piraten-CDs.

Luxuslärm: Open Air-Konzert auf der Waldbühne in Wuppertal

Aus und vorbei. Luxuslärm haben letzte Woche Freitag (26.08.2011) das letzte Konzert in ihrer alter Besetzung in Wuppertal gegeben – und ich war dabei.

Die Waldbühne Hardt, auf der das Konzert stattfand, ist eine der coolsten Locations. Kaum wurde es dunkler, wurde die Felswand des ehemaligen Steinbruches angeleuchtet. Grandios!

Eigentlich sollte es um 19 Uhr mit einem Support losgehen. Stattdessen gab es Regen und ohne Support startete Luxuslärm gegen 19:30 Uhr mit „Solange es noch geht“, der erste Song vom ersten Album. Zwischenzeitlich hörte der Regen auf, kam wieder, hörte wieder auf. Dann kündigte Sängerin Jini ein falsches Lied an, entschuldigte sich mit „Ich habe doch gar keine Setlist und habe versucht das auswendig zu lernen… :/“ (die Sympathie des Publikums hatte sie damit natürlich direkt wiedererlangt :D) und erklärte dann, dass sie dieses Lied schon ein halbes Jahr lang nicht mehr live gespielt hätten, weil es danach immer zu regnen begonnen hatte: „Regen“. Mit einem „Das ist heute aber ja sowieso egal“ spielten die fünf Luxuslärmer das Lied, prompt setzte der Regen wieder ein und sollte bis zum Ende der Show auch nicht mehr aufhören.

Die zahlreichen Fans verharrten trotzdem, einige mit Regenschirmen (wie ich), andere in Regencapes und wieder andere ohne Regenschutz. Erste Reihe, direkt vor den Boxen gab es natürlich die volle Ladung Bass. :-)

Besonders gut war, dass Luxuslärm auf das Publikum eingegangen ist. Als einige Fans „Seven Nation Army“ anstimmten, spielte die Band das Lied mit (Jini: „Ihr wisst doch, wenn ihr DAS anstimmt können die Jungs nichts anderes als mitmachen!“) und auch als das Publikum „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ anstimmte, machte die Luxuslärm mit. Einfach klasse, wie gut Luxuslärm mit dem Publikum umgeht, auch das hat man bei Bands nur selten.

Insgesamt spielte Luxuslärm über zwei Stunden lang Songs aus dem ersten und zweiten Album, nach dem traditionsreichen Abschiedslied „Abschied“ gab es noch „Von jetzt an“ und „Leb‘ deine Träume“.

Da es für drei der Luxuslärmer das letzte Konzert war, gab es auch ein außergewöhnliches allerletztes Lied: Da die fünf Bandmitglieder schon vor Luxuslärm als Cover-Band auftraten, wollten die drei Jungs „Killing In The Name“ spielen, da sie dies in der Cover-Band-Zeit auch immer als allerletztes Lied gespielt hatten.

Ein sehr gelungenes Konzert und ein bewegender Moment, als sich Henrik, David und Eugen persönlich bei den Fans für die Zeit bei Luxuslärm bedankten und dabei kaum Worte finden konnten. Sie wollen sich, wie schon im Mai bekannt gegeben wurde, in Zukunft ihren eigenen Projekten widmen und verlassen daher Luxuslärm.

Doch Luxuslärm wäre nicht Luxuslärm, wenn es nicht weitergehen würde: In Neubesetzung wird Luxuslärm weitergeführt, die neue Single „Atemlos“ ist super geworden und jetzt als Download erhältlich, das neue Album (auch als Limited-Edition mit DVD) steht auch schon in den Startlöchern. Mit Luxuslärm ist es also keineswegs vorbei – ich bin auf das neue Album schon gespannt.

Danke Luxuslärm für diesen schönen Abend!

27C3: We come in peace

Der nächste Chaos Computer Congress ist angekündigt: Unter dem Motto „We come in peace“ werden vom 27.-30. Dezember wieder zahlreiche Netzaktivisten, vorallem vom Chaos Computer Club welcher das Treffen organisiert, zum 27c3 in Berlin einfinden.

Heute wurde der „Call for papers“ gestartet, der Aufruf zum Einreichen von Vorträgen. Die Vorträge, die nicht länger als 30 bzw. 45 Minuten lang sein sollen, soll man bis zum 9. Oktober online einreichen, daraus wird dann ein „Fahrplan“ erstellt, welcher am 9. November online gehen soll und in dem steht, wo wann welcher Vortrag stattfinden wird.

Weitere Informationen zum Einreichen auf Englisch im Events-Blog vom CCC. Informationen für Besucher (Ticketpreise, Wiki etc.) gibt es noch nicht.

Alkohol, Drogen und Jugendliche – Teufelszeug!

Das denkt scheinbar Eva Herman, die gestern einen Artikel über die Loveparade publiziert hat. Die Resonanz war groß, der Artikel teilweise nicht erreichbarm weil der Server zusammenbrach und meine Screenshots der ersten und zweiten Artikelversion wurden dank Twitter insgesamt schon über 900 Mal angeklickt.

Heute hat Eva Herman tatsächlich noch ein Statement zu den Reaktionen geschrieben. Sie wollte nicht die Besucher diskriminieren, sondern die Loveparade allgemein als Event, denn:

„Die Loveparade ist, bzw. war keine harmlose Veranstaltung, wenngleich viele Leute ihren Spaß dabei hatten. Nicht wenige junge Menschen wurden hier zu Drogen- und Alkoholmissbrauch verleitet. Ich kenne einige Eltern jener Kinder, und die sind bis heute alles andere als versöhnlich auf diese Party zu sprechen. Es ist nur schwer verständlich, dass eine solche Veranstaltung von Politik, Gesellschaft und Medien nahezu kritiklos schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei auch nur den Versuch zu unternehmen, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.“

Wow, Frau Herman scheint noch nie in einer Discothek oder auf einem Festival gewesen zu sein. Dort ist es zum Teil genauso: Große Ankündigungen mit Plakaten und Werbekampagnen, konsumiert wird dort meistens Alkohol und zum Teil auch Drogen. Ob sie auch einen Artikel gegen das bald stattfindende W:O:A schreibt, wo ja im Prinzip genau das gleiche stattfindet? Ich bin gespannt.

Nachtrag: Es gibt noch einen Artikel beim Kopp-Verlag über die Reaktionen der Journalisten über den Eva-Herman-Artikel, den ich mir jetzt aber nicht durchgelesen habe. Für mich ist das Thema durch, da können die Kopp-Autoren auch noch 20 weitere Artikel (die ohnehin kaum noch jemand liest) veröffentlichen.