GEMA und Musikinstrumente

Im Internet ging die Tage die Story rum, dass die GEMA eine Pauschalvergütung für “Play Me, I’m Yours” möchte. Ein Projekt, bei dem Klaviere in München aufgestellt waren, an denen die Passanten dran klimpern sollten. Die Begründung der GEMA:

Für die GEMA ist der Fall prinzipiell eindeutig, wie bei einem Anruf zu erfahren war. Es gehe um Urheberrechte, möglicherweise werden auf den Klavieren Stücke öffentlich aufgeführt, die lizenziert sind, dafür gebe es Pauschalen, die zu entrichten seien.

Schon 2010 berichtete Telemedicus über die “Neue Geräteabgaben für Musikinstrumente”. Dort hieß es:
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FAZ-Blogs: Frau Guttenbergs Nichten: Wie man den Feminismus und den Netzdiskurs ruiniert
Don Alphonso hat den Krawall-Feminismus im Netz mal aufgeschrieben. Guter Text, lediglich Critical Whiteness hat er vergessen.

Telepolis: Schünemann und Althusmann abgewählt
Die Niedersachsen-Wahl hatte auch seine gute Seite, denn IM (Innenminister, natürlich) Schünemann ist nicht mehr im Landtag. In dem Nachruf sind nochmal alle seine Absurditäten zusammengetragen.
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Auf Konzerten wird nicht getanzt

Kurze Durchsage der GEMA:

Konzerte sind auch im Regelfall dadurch gekennzeichnet, dass eben nicht getanzt wird, während diese Vergügungssätze, über die wir heute reden, im Regelfall Vergütungssätze sind, für Einzelveranstaltungen, durchaus eben auch mit Tanz.

Das ist der verzweifelte Versuch, die neuen Club-Tarife von Konzert-Tarifen zu unterscheiden. Der Typ ist keiner aus der PR-Abteilung, sondern GEMA-Bezirksdirektor Lorenz Schmid.

Unter solchen Maßstäben basteln die sich also ihre Tarife?!

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SPIEGEL: Steinbrück beklagt sich über geringes Kanzler-Gehalt
Bwahahahaha! An der Stelle sei mal auf die ARD-Doku “Rot-Grün macht Kasse” verwiesen, in der wunderbar dargelegt wird, wie sich die Wirtschaft bei den Politikern – auch Bundeskanzlern – hinterher bedankt.

heise.de: Bundeskartellamt verhängt Geldbußen gegen ProSiebenSat1 und RTL

Nach Feststellungen des Kartellamts haben sich die beiden Sendergruppen in den Jahren 2005 und 2006 darüber abgesprochen, ihre digitalen Free-TV-Programme in SD-Qualität künftig nur noch verschlüsselt auszustrahlen und dafür ein zusätzliches Entgelt zu verlangen.

Jetzt müssen sie zusammen rund 55 Millionen Euro Bußgeld zahlen und ihre “wesentlichen” digitalen FreeTV-Programme in SD-Qualität ab 2013 mindestens 10 Jahre unverschlüsselt und entgeltfrei anbieten.
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The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh

Schon jetzt mein Favorit, obwohl mich der Eurovision Songcontest eigentlich ohnehin nicht sonderlich interessiert und ich erst recht nicht für irgendwen anrufen würde: “The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh”.

Das ist er also, der veränderte Facebook-Song für San Marino: Ohne Facebook, dafür mit mehr “Oh” und “Uh”, “Beep” und natürlich Googling, Giggling, Gaggling. Dazu das ganze noch etwas technisch aufgemotzt, was dadurch auch technischer klingt (furchtbar, warum macht man sowas?!).

Doch gerade weil er so trashig, so lustig und obendrein ein Ohrwurm ist, ist er mein Favorit. Die Dame hat selbst eine offizielle Facebook-Page, laut Wikipedia und Google jedoch keine eigene Website. Soviel Ironie ist geradezu genial.

Ein Platz in der “Hall of Trash” ist damit mehr als verdient, wenigstens ist der Song bislang auch nicht GEMAgef… gesperrt. Das kommt dann, wenn es einen Sampler vom ESC gibt.

Giggity Giggity Goo.