Dialog Internet: Mehr Zensur, bitte

Kristina Schröder hat (zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich) die Kampagne „Dialog Internet“ gestartet. Die Kampagne besteht daraus, dass Anbieter für Zensursoftware (für Eltern) vorgestellt werden. Und eigentlich wird schon im ersten Satz klar, was diese Kampagne ist:

Eine Kampagne von Politik und Wirtschaft soll für mehr Kinderschutz im Internet sorgen.

Richtig, eine Wirtschaftsförderung. Die Wirtschaft hat kein Interesse an Kindern mit Medienkompetenz sondern an Eltern, die Zensursoftware kaufen. Kein Wunder, dass die Kampagne von der CDU kommt.

Unter den „Köpfen“ der Aktion findet sich auch Julia von Weiler von Innocence in Danger, ich sag nur „Tatort Internet“. Da dürfte also ohnehin viel Panikmache herrschen, da fällt Zensursoftware auf fruchtbaren Boden.

Die dunkle Seite von "Innocence in Danger"

Ich habe ja geahnt, das bei „Tatort Internet“ einiges faul ist. Die Frankfurter Rundschau hat mal dem Verein der da von Stefanie zu Guttenberg angepriesen wird hinterherrecherchiert. Was da an Klärschlamm zu Tage gebracht wurde, muss sich jeder mal komplett drüben durchlesen.

Irgendwie passt der Verein absolut zu RTL2 und dem Format „Tatort Internet“.