BILD ist bei der Politik "nicht mehr kampagnenfähig"

Aus einem Vortrag von Kai-Hinrich Renner:

Tatsächlich aber ist der Einfluss, den die „Bild“-Zeitung auf die politische Meinungsbildung ihrer Leser hat, eher marginal. Wichtiger noch: „Bild“ ist, wenn es um zentrale Fragen der Politik geht, nicht mehr kampagnenfähig.

Lest euch mal den ganzen Vortrag durch, denn dann erfährt man zum Beispiel, warum die „Florida-Rolf“-Kampagne im Endeffekt für den Steuerzahler ein Schuss nach hinten war.

Ich weiß nicht, von wann der Vortrag ist, aber Renner selbst arbeitet derzeit auch beim Hamburger Abendblatt und der „WELT“ von Axel Springer. Das haben die bei der Vorstellung am Ende des BPB-Vortrages wohl (rein zufällig natürlich*) vergessen zu erwähnen. Den Vortrag kann man also nicht als objektiv bezeichnen, er sieht aber auch nicht nach Springer-PR aus.

(via @holgi via @timmito)

* Stammleser wissen es: Ich glaube nicht an Zufälle. ;-)