Uni Düsseldorf zur Beschneidung

Die derzeitige Beschneidungsdebatte ist relativ schwer zu beurteilen. Wie Holgi habe ich da auch noch keine abschließende Meinung zu und bin gespannt, denn er hat angekündigt, einen Rabbi dazu zu interviewen.

Interessant fand ich aber ein Statement der Universität Düsseldorf, welches mir heute auf Twitter entgegen flog. Dieses stellt unter anderem folgendes fest:
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Dialog Internet: Mehr Zensur, bitte

Kristina Schröder hat (zusammen mit dem sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich) die Kampagne „Dialog Internet“ gestartet. Die Kampagne besteht daraus, dass Anbieter für Zensursoftware (für Eltern) vorgestellt werden. Und eigentlich wird schon im ersten Satz klar, was diese Kampagne ist:

Eine Kampagne von Politik und Wirtschaft soll für mehr Kinderschutz im Internet sorgen.

Richtig, eine Wirtschaftsförderung. Die Wirtschaft hat kein Interesse an Kindern mit Medienkompetenz sondern an Eltern, die Zensursoftware kaufen. Kein Wunder, dass die Kampagne von der CDU kommt.

Unter den „Köpfen“ der Aktion findet sich auch Julia von Weiler von Innocence in Danger, ich sag nur „Tatort Internet“. Da dürfte also ohnehin viel Panikmache herrschen, da fällt Zensursoftware auf fruchtbaren Boden.

Das geteilte Auto

Diese Nacht lief eine lange „Maus-Nacht“ mit einigen Klassikern aus der „Sendung mit der Maus“. Wusste ich auch erst, als sie schon begann. Und als das getwittert wurde, ging auch dieser schöne Beitrag rum, der zeigt, wie früher noch mit Tricks gearbeitet wurde:

Wahnsinn, oder? Eine solche Arbeit ist heutzutage dank Computertechnik nicht mehr nötig, Respekt dass sich die Maus-Macher da soviel Arbeit gemacht haben. Aber genau das macht glaube ich auch die Sendung mit der Maus aus, dass die Macher mit Herzblut dabei sind und den Kindern einfach erklären, wie die Welt funktioniert. :-)

Lena bleibt auch Kindern nicht erspart

In den USA war ja schon Katy Perry musikalisch in der Sesamstraße, was aber nicht ausgestrahlt wurde. Jetzt war wohl in der deutschen Sesamstraße Lena Meyer-Landrut und trällerte dort „Bert, oh Bert!“ auf ihrem Satellite-Song. Was ist nur aus der guten alten Sesamstraße geworden? :-(

Der Clip zeigt aber zwei schöne Sachen: Erstmal, dass die Kameramänner bei der Sesamstraße penibel darauf achten, dass der Puppenspieler von „Ernie“ nicht ins Bild Gerät. Super! Und dann natürlich, dass man nahezu jeden Text auf „Satellite“ singen kann.

Ich verweise nochmal auf den Anti-Lena-Song.