CCTV: Videoüberwachung in der Kritik

Die ZEIT ist jetzt auch darauf gekommen, dass die Videoüberwachung in Großbritannien bei der Randale kläglich versagt hat. Und (Überraschung!) selbst die Polizei fordert, dass es mehr Personal geben soll, stattdessen sollen weitere Stellen gestrichen werden. Ähnlichkeiten mit Deutschland sind bestimmt rein zufällig.

Übrigens ist mir dazu ein passendes Lied eingefallen: „Handlebars“ von Flobots. Den Videoclip gibt es hier auf MyVideo. Die singen, dass die Politiker mächtig und sicher sind, bei Aufständen könnten die Politiker Zwangsimpfungen und zielsichere Tötungen per Satellit bis hin zu Völkermord erwirken.

Soweit ist es in England dann zum Glück doch nicht gekommen, aber die Single aus 2008 passt doch recht gut zu den Ereignissen in England.

Überwachung verhindert keine Gewalt

Immer wieder wird von unseren Politikern gesagt, dass man mittels Überwachungskameras Gewalt, Überfälle usw. verhindern könne. Dass dieses Argument natürlich nicht stimmt, kann man derzeit bei der Randale in England sehen.

Die „Londonriots“ lassen sich durch das CCTV, welches in London doch recht flächendeckend eingesetzt wird, nicht abschrecken, zu randalieren und Häuser anzuzünden. Die Metropolitan Police hat jetzt auf Flickr sogar angefangen, erste CCTV-Bilder von Verdächtigen zu veröffentlichen. Trotzdem nimmt die Gewalt nicht ab.

Wieder einmal ist ein Überwachungs-Argument in der Realität widerlegt worden. Selbst, wenn durch die CCTV-Bilder viele Leute im Nachhinein festgenommen und verurteilt werden, so kann man die Straftaten durch die Kameraüberwachung nicht verhindern.

Ich hoffe, dass die Politiker das auch endlich mal merken.