Erkrath: Bislang keine Nutzungsrechte für PR-Kampagne

Achtung, Facepalm-Alarm: Ich berichtete ja schon von den völlig überflüssigen neuen Ortsschildern und die PR-Kampagne, jetzt kommt heraus: Die Stadt hat dafür bislang nichtmal Nutzungsrechte, obwohl sie den Wettbewerb um ein neues PR-Logo im Herbst selbst in Auftrag gegeben hat.

Im Klartext heißt das, dass die beiden Studenten nun nochmal extra Lizenzkosten verlangen könnten – ob sie das auch machen werden bleibt abzuwarten. Immerhin sollen in diesem Jahr „nur“ 10.000 Euro zum Fenster rausgeworfen werden, die anderen 30.000 Euro dann erst im nächsten Jahr. Derzeit sieht es aber ohnehin danach aus, das wir bald einen Nothaushalt kriegen, dann wäre das Projekt erstmal auf Eis gelegt.

Allerdings ist in dem Artikel auch davon die Rede, dass man die PR-Kampagne noch ausweiten könnte, wo die Gesamtkosten dann auf 100.000 Euro belaufen würden. Ich hoffe doch, dass das nicht wahr wird, denn mit dem Geld kann man sinnvollere Sachen in unserer Stadt machen.

Interessant ist übrigens auch noch, dass die hiesigen Werbegemeinschaften bei dem PR-Projekt nicht mitmachen und vermutlich nichtmal gefragt wurden, obwohl es ja eigentlich deren Aufgabe ist, Werbung für die Stadt zu machen. Stattdessen soll nun der Steuerzahler die unnötigen Kosten tragen. Danke BmU, CDU, FDP und SPD!