Lena ist älter geworden

Lena Meyer-Landrut war am letzten Donnerstag, dem 27. September, im ARD Morgenmagazin und hat dort ihren aktuellen Song „Stardust“ gesungen und ihr gleichnamiges neues Album beworben. Das ist kein großes Ding, aber das kurze vorige Interview dazu ist bemerkenswert. Wirklich:
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Freche Lena und peinlicher Elstner

Eigentlich geht mir Lena Meyer-Landrut und der ESC ja auf den Geist, aber dieses Interview ist dann doch irgendwie toll:

http://www.youtube.com/watch?v=ckO595Z2vkM

Lena gibt sich zwar besserwisserisch, aber das fällt bei den Fehlern von Frank Elstner auch nicht schwer. Warum weiß Moderator Elstner nicht, dass „ESC“ Eurovision Song Contest und nicht European Song Contest heißt? Und das Lena sich sich über die Formulierung lustig macht, dass Stefan Raab ihr „Pate“ sei, ist auch irgendwie verständlich. Natürlich ist die ESPRIT arena auch weiterhin hauptsächlich ein Fußballstadion, nur weil der ESC dort gerade verweilt wird das kein Dauerzustand bleiben – auch hier weiß Lena mehr als Moderator Elstner. Somit ist Elstner bei dieser Sendung einfach nur peinlich, da ist man glatt froh, dass er den ESC nicht moderieren wird.

Schön auch die Stelle zum Schluss, wo Lena während der reißerischen Anmoderation von Elstner („… Hundertschaften, die hier wochenlang gearbeitet haben …“) das Gesicht verzieht. So einfach kann man Medienkritik äußern, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Prima! :-)

Btw: Also YouTube, das mit den Vorschlägen üben wir aber nochmal, hm?

Lena bleibt auch Kindern nicht erspart

In den USA war ja schon Katy Perry musikalisch in der Sesamstraße, was aber nicht ausgestrahlt wurde. Jetzt war wohl in der deutschen Sesamstraße Lena Meyer-Landrut und trällerte dort „Bert, oh Bert!“ auf ihrem Satellite-Song. Was ist nur aus der guten alten Sesamstraße geworden? :-(

Der Clip zeigt aber zwei schöne Sachen: Erstmal, dass die Kameramänner bei der Sesamstraße penibel darauf achten, dass der Puppenspieler von „Ernie“ nicht ins Bild Gerät. Super! Und dann natürlich, dass man nahezu jeden Text auf „Satellite“ singen kann.

Ich verweise nochmal auf den Anti-Lena-Song.

Julian Assange wird zur Marke

Netzpolitik berichtet: WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat seinen Namen als Marke angemeldet. Die Marke soll folgendes abdecken:

Class 41: Public speaking services; news reporter services; journalism; publication of texts other than publicity texts; education services; entertainment services.

Ich vermute, dass das mit der bald kommenden Biografie von Assange zusammenhängt. Dennoch hat das ganze einen schalen Beigeschmack. „Inside WikiLeaks“ existiert übrigens nicht als Marke.

Dafür hat eine gewisse Natascha Bolden im Dezember die Marke „WIKILEAKS“ [sic!] in Deutschland angemeldet. Mal sehen was daraus wird.

Und jetzt noch ein kleines Abschweifen: Im letzten Sommer hatte ich ja mal über Lena als Marke berichtet und mittlerweile gibt es da ein Update, was ich hier mal noch erwähnen will: Die ursprüngliche Anmeldung wurde nicht angenommen, jedoch ist „Lena Meyer-Landrut“ in der Tat nun eine Marke, die auf Lena und Raab TV eingetragen wurde.

Irgendwie sind Markenanmeldungen manchmal doch spannend.

Anti-Lena-Song Reloaded

Und plötzlich war er weg: Der tolle Anti-Lena-Song wurde von YouTube gesperrt. Grund:

Dieses Video wurde entfernt, weil es gegen die YouTube-Richtlinie zu Nacktheit oder sexuellem Content verstößt.

Jetzt gibt es eine neue Version des Videos:

(Direkt-Lena)

In dieser entschärften Version fehlt aber ein Gag: An der Stelle „…du bist doch keine f…verdammt ist das schon wieder spät geworden…“ waren zwei Bilder von der Poolszene zu sehen, in der Lena nackt zu sehen war (da muss ich leider mal auf BILD-Content zurückgreifen).

YouTube fand das wohl schlimm genug um das Video zu entfernen, auch wenn die Bilder nur für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen waren. Die sind schon fast so schlimm wie Apple. Interessanter Weise sind die BILD-Videos aber wohl noch kein Grund zum Entfernen. Das mag verstehen, wer will.

Naja, hauptsache der gute Anti-Lena-Song ist wieder da. Ich hatte schon überlegt, ob ich den ursprünglichen Clip bearbeitet erneut hochlade, damit der nicht wieder gelöscht wird. Aber das ist dann ja nicht mehr nötig, auch wenn der Gag jetzt leider verhunzt ist.