Kinoeinnahmen steigen trotz Raubkopien

Die Einnahmen aus Kinofilmen sind im letzten Jahr trotz „Raubkopien“ wieder gestiegen.

2010 wuchs der weltweite Umsatz an den Kinokassen um fast 10%, ausserhalb der USA/Kanada sogar um 13%. 31,8 Milliarden Dollar, umgerechnet 23 Milliarden Euro, konnten eingenommen werden.

Die Daten kommen von der MPAA (hier das PDF), die zum Ende der Pressemitteilung auch Raubkopien anprangern und das Ende der Filme in einingen Jahren prognostizieren.

Sind Videos, Kassetten und CDs wegen Leervideokassetten, Leerkassetten und Rohlingen eigentlich auch schon gestorben? Anhand derer kann man ja gut sehen, wie real eine solche Prognose ist.

In dem kompletten Bericht (wieder nur als PDF) ist auf Seite 3 folgende Grafik zu finden:

Wie man sieht steigen die Einnahmen weltweit jedes Jahr, bloß die Amis selbst scheinen sich an dieser positiven Entwicklung nicht zu beteiligen. Die MPAA hat glaube ich kein Filesharing-Problem sondern viel mehr ein Problem, ihre eigenen Landsleute in die Kinos zu locken. Im Ausland scheint es hingegen gut zu funktionieren.