Lena ist älter geworden

Lena Meyer-Landrut war am letzten Donnerstag, dem 27. September, im ARD Morgenmagazin und hat dort ihren aktuellen Song „Stardust“ gesungen und ihr gleichnamiges neues Album beworben. Das ist kein großes Ding, aber das kurze vorige Interview dazu ist bemerkenswert. Wirklich:
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The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh

Schon jetzt mein Favorit, obwohl mich der Eurovision Songcontest eigentlich ohnehin nicht sonderlich interessiert und ich erst recht nicht für irgendwen anrufen würde: „The Social Network Song Oh Oh Uh Oh Oh“.

Das ist er also, der veränderte Facebook-Song für San Marino: Ohne Facebook, dafür mit mehr „Oh“ und „Uh“, „Beep“ und natürlich Googling, Giggling, Gaggling. Dazu das ganze noch etwas technisch aufgemotzt, was dadurch auch technischer klingt (furchtbar, warum macht man sowas?!).

Doch gerade weil er so trashig, so lustig und obendrein ein Ohrwurm ist, ist er mein Favorit. Die Dame hat selbst eine offizielle Facebook-Page, laut Wikipedia und Google jedoch keine eigene Website. Soviel Ironie ist geradezu genial.

Ein Platz in der „Hall of Trash“ ist damit mehr als verdient, wenigstens ist der Song bislang auch nicht GEMAgef… gesperrt. Das kommt dann, wenn es einen Sampler vom ESC gibt.

(Direktlink)

Giggity Giggity Goo.

Links 7

popkulturjunkie.de: DIE DEUTSCHEN BLOGCHARTS SIND TOT.
Letztens noch erwähnt, nun beerdigt Jens Schröder seine Blogcharts auch offiziell. Schuld sind fehlende Relevanz (indeed!), SEO-Manipulation (no shit, sherlock!) und sowieso sind die Grenzen zwischen (Profi-)Blogs und Online-Medien ja praktisch nicht mehr vorhanden (ohh!). Stattdessen soll es bald eine Liste mit „deutschsprachigen Internet-Leitmedien“ geben.

wirres.net: schwanzvergleich verstorben, totgeburt geplant
Felix Schwenzel fragt zu recht, warum lediglich Likes, Shares und Tweets für die neue Leitmedien-Liste hinzugezogen werden und keine anderen Dienste. Überhaupt zweifelt er an der Aussagefähigkeit solcher Listen (wie ich auch).

praegnanz.de: QR-Codes
Dank Gerrit van Aaken verstehe ich jetzt den Hype um die QR-Codes, die auf immer mehr Werbeplakaten und Produkten mittlerweile Standard sind. Besser werden diese nervigen Dinger, die eh kaum einer nutzt, dadurch natürlich auch nicht.

DRadio Wissen: NICHTLUSTIG – Besser als Gold
Ein einstündiger Talk mit Cartoonist Joscha Sauer von nichtlustig.de. Sehr schön. :-)

PR-Doktor: Kostenloses E-Book: Shitstorms und andere Krisen
Ein schönes kleines E-Book von Kerstin Hoffmann über Shitstorms und Krisen-PR. Das Querformat erinnert eher an eine Präsentation, der Inhalt ist aber gut. Insbesondere Seite 13 sollten Unternehmen beachten und nicht ständig ihre Salamitaktik fahren.

YouTube: Valentina Monetta – Facebook uh oh oh
Kennt ihr sicher schon, der Facebook-Song von Ralph Siegel (wem auch sonst), der für San Marino an den Start beim Eurovision Song Contest gehen sollte, aber wegen Werbung nicht zugelassen wurde. Lustiger Song (siehe Spreeblick) und ein furchtbarer Ohrwurm dazu. Googling, Giggling, Gaggling.

Das zweite Weihnachten

Es ist das zweite Mal, dass wir Weihnachten ohne dich feiern müssen. Feiern? Naja, eher begehen. Denn in Feierstimmung bin ich nicht, obwohl ich weiß, dass dir immer sehr viel daran lag, dass wir zufrieden und glücklich sind. Aber wie kann man feiern, wenn einer der wichtigsten Menschen nicht hier ist?

Es ist das zweite Mal, wir sollten uns daran gewöhnt haben. Doch wie kann man sich daran gewöhnen, dass einer der geliebtesten Menschen von heute auf morgen nicht mehr unter uns weilt? Die Gedanken, sie sind öfters bei dir, als sie es zu deinen Lebzeiten waren. Ich weiß nichtmal, ob ich mich dafür schämen oder stolz sein soll.

Ohne dich ist das jährliche Schöne Bescherung ansehen doof.
Ohne dich ist Weihnachten doof.
Ohne dich ist alles doof.

GEMA & YouTube: Schlichtung zu spät

Johnny Haeusler von Spreeblick möchte, dass sich GEMA und YouTube endlich wieder lieb haben und fordert, dass beide Parteien aufeinander zu gehen sollen. Dabei hat er nicht beachtet, dass die GEMA eine Musterklage gegen YouTube anstrengt, das Verfahren läuft noch. Da wird also ohnehin nur noch über die Anwälte kommuniziert, eine Schlichtung kommt da einfach zu spät.

Die GEMA müsste also erstmal die Musterklage zurücknehmen, damit man sich überhaupt entspannt an einen Tisch setzen kann. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die GEMA das macht, auch wenn ich mir ebenso wie Johnny eine Lösung wünsche.

Derzeit macht die GEMA mit der Klage alle unzufrieden: Google/YouTube, die Internetnutzer, die Major-Labels und auch die eigenen GEMA-Mitglieder, die derzeit statt wenig Geld gar kein Geld von YouTube kriegen.

Vielleicht sollten die GEMA-Mitglieder da mal rebellieren, und zwar nicht nur ein paar, sondern im besten Fall mindestens 50% aller GEMA-Mitglieder. Doch auch das ist ziemlich unwahrscheinlich, denn wenn die GEMA gegen YouTube gewinnen sollte, darf Google kräftig nachzahlen, was wohl vielen GEMA-Mitgliedern zu Gute kommen würde.

Unter dem Strich kann man sagen: Die Situation ist aussichtsslos und eine Schlichtung ist definitiv zu spät. Das hätte vor dem Rechtsstreit passieren müssen.