Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass Robin Meyer-Lucht heute vor einer Woche verstorben ist, die Todesursache ist nicht bekannt. Zuvor hatten ihn Angehörige über Facebook als vermisst gemeldet. Nach Jörg-Olaf Schäfers ist also ein weiterer im Internet sehr bekannter Mensch gestorben.
Mit Carta hat Robin Meyer-Lucht ein sehr spannendes Projekt zwischen Blog und Journalismus gehabt, ein klassisches Beispiel für den Medienwandel. Von Bloggern über Journalisten bis hin zu Politikern haben dort als Autoren gearbeitet, im Internet fand das Projekt große Beachtung. Im Juni wurde das Projekt in eine Pause geschickt, weil es sich finanziell nicht getragen hat.
Ich wünsche mir, dass es mehr solche Leute wie Robin Meyer-Lucht gibt, die überlegen, wie das Medium von Morgen aussehen könnte und die auch einfach mal solche Projekte starten.
Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden, möge er in Frieden ruhen.
Links:
* Übersicht über Nachrufe bei Carta
* Informationen zur Trauerfeier in Berlin
Podcasts mit Robin Meyer-Lucht:
* “Medienradio” vom 25.09.2009 (Interview)
* “Medienradio” vom 07.06.2010 (“Die Blogger und der BuPrä”)
* “Wir. Müssen Reden” vom 05.05.2011