#mundaufmachen (mit Transkript)

Joko und Klaas haben sich dem Aufruf von Anja Reschke angeschlossen und ein klares Statement zum Fremdenhass abgegeben. Natürlich schwingt da auch ein bisschen Werbung für Circus Halligalli mit, aber hauptsächlich sagen sie ganz klar, was sie von „besorgten Bürgern“ halten. Ein gutes und richtiges Statement, das man nur weiterverbreiten kann.

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Hier das Transkript (mit ergänzenden Links):
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Hass gegen Ausländer (mit Transkript)

Anja Reschke hat kürzlich in den Tagesthemen einen guten Kommentar zum Hass gegen Ausländer (insbesondere im Internet) gebracht. Darin sagt sie unter anderem:

[…] auf Sätze wie ‚Dreckspack, soll im Meer ersaufen‘ bekommen sie [die Kommentatoren] ja auch noch begeisterten Zuspruch und eine Menge Likes. Wenn man bis dahin ein kleiner rassistischer Niemand war, fühlt man sich da natürlich plötzlich ganz toll. […] Die Hassschreiber müssen kapieren, dass diese Gesellschaft das nicht toleriert.

Exakt. Auch dem Rest des Kommentars kann sich jeder vernünftig denkende Mensch nur anschließen. Wir sollten den Rassisten endlich mal zeigen, dass sie nur eine Minderheit sind und eben nicht die Meinung der breiten Bevölkerung vertreten, so wie sie es gerne suggerieren.

Hier ist das Video mit dem kompletten Kommentar:

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Und hier das Transkript (mit ergänzenden Links):
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Links 21

„Sexting“. Die ZEIT hat jetzt eine ausführliche Geschichte gebracht, wie schnell sowas passieren kann und wie die Folgen aussehen. Dass das Mädchen aus ihrem Fehler nicht gelernt hat ist mindestens genauso unglaublich wie die (Nicht-)Reaktion der Polizei und die Resignation des Klassenlehrers.

vierzehnachtzehn.de: Über dieses Projekt
Spannend: Tagebücher eines Fußartilleristen aus dem Ersten Weltkrieg. Diese sollen nun online gestellt werden, jeweils genau 100 Jahre nach der Niederschrift. Das Projekt geht also bis 2018. Finde ich klasse, gerade auch, weil es aus dem privaten Bereich kommt, ohne irgendeiner Organisation dahinter, was immer etwas seltsam anmutet.
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Nazis behindern Journalisten

Am Amtsgericht München werden Journalisten in einem Nazi-Prozess beim Berichten von Nazis behindert. Kamera-Objektive werden beschmiert, ein Fotograf angerempelt, eine Journalistin bedrängt und in ihre Notizen geguckt. Ein Nazi hat sich sogar als Journalist angemeldet, um die Journalisten aktiv zu stören. Wie wird das wohl bei dem NSU-Verfahren aussehen?

Der BR jedenfalls wird Anzeige gegen die Schmierer erstatten. Der Gerichtspräsident Gerhard Zierl hingegen erwägt, Film- und Fotoaufnahmen zu untersagen, weil die Journalisten aus seiner Sicht nicht die Besucher des Gerichts hätten Filmen dürfen und somit die Schmierereien ausgelöst hätten. Aber was ist mit der Text-Journalistin? Sollen auch Notizen untersagt werden, damit Beamte und Nazis ihre Ruhe haben?
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ARD radiofeature über V-Männer

Nettes ARD radiofeature: „Genosse Quelle, Kamerad V-Mann“. Es geht um V-Männer, in erster Linie generell, aber es werden auch einzelne V-Männer wie Peter Urbach beleuchtet. Es gibt zwar nicht viel neues, dafür so tolle Dinge wie dieses Zitat von Clemens Binninger:

V-Leute sind keine Beschäftigte oder gar Beamte des Staates. V-Leute sind Teil einer kriminellen Szene oder einer extremistischen Szene, und sie werden dadurch nicht in ihren Ansichten geläutert, dass sie bereit sind, für Geld mit den Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten.

Das kann man so stehen lassen. Binninger sagt in dem Feature auch noch, dass V-Männer eigentlich keine Aussteiger sein können, weil sie bei der Ablehnung dieser Gesinnungen schlecht schauspielern können um an brauchbare Informationen heranzukommen. Das klingt einleuchtend.

Später kommt dann, dass solchen V-Männern 1.000 € monatlich an Lohn angeboten wird, natürlich steuerfrei. Kein Wunder, dass es dann so viele Falschinformationen gibt, schließlich müssen V-Männer liefern damit diese Finanzierung nicht wegbricht.

Lustig am Rande noch: Günther Beckstein wollte dem Autor kein Interview geben. Hört selbst, was der mit V-Männern zu tun hat (Stichwort: Martin Wiese).

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PDF-Manuskript