Die Doppelmoral der Urheber

Ihr erinnert euch an die offenen Briefe in der Urheberrechtsdebatte letztes Jahr, die an jeder Ecke aufsprießen? Der Tenor war damals immer der gleiche: Wir sind Urheber (Musiker, Schauspieler, Drehbuchautoren etc.) und wollen, dass für unsere Werke auch bezahlt wird. Die Netzgemeinde™ hielt dagegen, dass Kultur frei nutzbar sein sollte und man neue Vergütungsmodelle finden müsste.

Jetzt habe ich gerade bei irights.info von einem neuen offenen Brief von Urhebern gelesen. Darin heißt es:

Die digitale Revolution und das Aufkommen des Internets machen eine Anpassung des Urheberrechts zwingend notwendig.

Letztes Jahr klang das noch so:

Die neuen Realitäten der Digitalisierung und des Internets sind kein Grund, den profanen Diebstahl geistigen Eigentums zu rechtfertigen oder gar seine Legalisierung zu fordern.

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