Wahl-Apparat Bundestagswahl 2013

Ich erwähnte bei meinem Wahl-O-Mat-Ergebnis schon, dass es Kritik am Wahl-O-Mat gibt. Auch OpenDataCity hat Kritik und daraufhin den Wahl-Apparaten gebastelt, bei der die Fragen besser formuliert sind, alles auf einer einzelnen Seite passiert (scrollen statt durchklicken) und nach der Auswertung alle Parteien angezeigt werden. Das ist schon mal besser als der Wahl-O-Mat.

Die fünf stärksten Parteien sind dabei etwas dicker, dessen Standpunkte werden unter den Antwortmöglichkeiten durch einen farbigen Punkt markiert. Klickt man die dünneren Parteibalken an, werden diese vergrößert und ebenfalls als Punkt unter den Antwortmöglichkeiten dargestellt, klickt man einen dicken Parteibalken an, verkleinert sich dieser und der Punkt unter den Antworten verschwindet. Geht man mit dem Mauszeiger über den Punkt, wird das Partei-Kürzel eingeblendet.

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Bescheuert: Streit über Videoformate im Web

Heise berichtet: „Streit um Formate für Web-Videos verschärft sich“. m(

Jetzt mal ehrlich Leute: Das ist doch bescheuert. Sowohl das Gehampel rund um die Patente ist bescheuert als auch die Annahme, dass es irgendwann einen einziges Videoformat im Internet gibt. Alleine für die Browser, die WebM nicht unterstützen werden, wird es auf den Videoplattformen immer eine Fallback-Lösung geben, sonst würde YouTube viele Nutzer (und somit auch Werbegelder und Traffic) verlieren.

Und die Nutzer, die Videos erstellen, werden immer das Format nehmen, das ihr Betriebssystem und Videoprogramm hat. Wie das nun heißt und ob es frei ist oder nicht wird den meisten Leuten egal sein. Wir hören ja jetzt auch MP3s und wandeln nicht alle MP3s extra in OGG um, bloß weil OGG open-source ist.

Über den (Un-)Sinn von Patenten schreibe ich jetzt nichts, denn das Patente mehr als bescheuert sind dürfte spätestens seit den Patenten auf Leben klar sein.

OpenOffice kostenpflichtig

Bis eben war ich mir noch nicht sicher, ob ich zukünftig LibreOffice oder OpenOffice weiterverwende. Nach einem Streit mit Oracle hat sich die aktive OpenOffice-Community abgewendet und LibreOffice gestartet (siehe hier).

Die Entscheidung nimmt mir Oracle nun ab: Kostenpflichtiges Oracle Open Office 3.3 veröffentlicht.

Oracle hat das StarOffice (was schon früher kostenpflichtig war) jetzt einfach in Oracle Open Office umbenannt und da die Version 3.3 veröffentlicht, während die kostenlose Version immernoch bei 3.2.1 ist. Entweder wird es keine kostenlose Version 3.3 geben, oder sie wird wesentlich später freigegeben, damit möglichst viele Leute auf die kostenpflichtige Variante umsteigen.

Viel Spaß, aber ohne mich. Wahrscheinlich ist den Herrschaften bei Oracle mit den Dollarzeichen in den Augen nichtmal klar, dass sie damit die Marke OpenOffice kaputt machen. Aber egal, LibreOffice ist kurz davor die erste Stable-Version zu veröffentlichen. Ich freu mich schon. :-)

(via Scytale)