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eaid-berlin.de: Datenschutz und Informationsfreiheit: Herausforderungen für die Zivilgesellschaft

Ich habe bereits lange vor meinem Ausscheiden aus meinem Amt darauf hingewiesen, dass ich den Datenschutz und die Informationsfreiheit für zu wichtig halte, um ihn den amtlichen Datenschützern zu überlassen.

Und deshalb hat Peter Schaar, der nach zehn Jahren nun das Amt des Bundesdatenschutzbeauftragen abgeben musste (da keine Wiederwahl möglich), einen neuen Blog bei der „Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz“ (EAID), wo er ehrenamtlich als Vorsitzender tätig ist. Sehr schön, dass Schaars Stimme mit der Amtsabgabe nicht verstummt.

SPIEGEL: Überwachung in Entenhausen: Phantomias gegen die NSA
„Nasweiser, Spicker und Ausspecht“ – hihi. :-)
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Wo sind all die Datenschützer hin?

Heute mal wieder eine News bei Heise: „Facebooks Gesichtserkennung schreckt Datenschützer auf“. Damit habe ich ja gerechnet, aber mir ist etwas anderes aufgefallen.

Im Artikel wird nämlich mal wieder Johannes Caspar, Landesdatenschutzbeauftragter in Hamburg, genannt. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich kann den Caspar nach dem Tracking-Fail nicht mehr ernst nehmen.

Warum hört man eigentlich nichts von den anderen Datenschützern? Klar, Peter Schaar als Bundesbeauftragten hört man ab und zu, etwas seltener dann Thilo Weichert aus Schleswig-Holstein. Und die restlichen Landesdatenschutzbeauftragten? Die halten sich alle im Hintergrund und geben fast nie ohne gefragt zu werden ein Statement ab. Vielleicht nehmen die Dieter Nuhr beim Wort.

Also, mein Tipp an die Datenschützer: Schickt da mal jemanden neuen, unverbrauchten nach vorne, damit eure Forderungen wieder glaubwürdiger werden. Im Idealfall auch einer, der weiß, wovon er spricht.