Postkarten-Protest gegen Pro Köln

Haha, super! Die rechtspopulistische Pro Köln wollte mit einer Postkarte auf Stimmenfang gehen, um für eine Petition gegen den EU-Beitritt der Türkei möglichst viele Unterschriften zusammen zu bekommen. Dabei haben sie aber die Postkarten, so wie beim Zensus 2011, so gedruckt dass sie automatisch das Porto zahlen müssen, wenn der Absender die Karte nicht frankiert.

Daraufhin ist auf Facebook dazu aufgerufen worden, die Postkarte hinzuschicken und statt zu unterschrieben nur eine „nette Botschaft“ draufzuschreiben.

Das scheint auch sehr erfolgreich zu sein, Pro Köln hat die Vorlage im Internet jetzt geändert und hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Außerdem weigern sie sich, das Porto zu bezahlen. Die Post sagt aber, dass sie das zahlen müssen, weil solche Sonderdrucke vertraglich geregelt werden. :-)