Müllcontainer-Videoüberwachung

Bayern hat Probleme bei der Mülltrennung in den großen Papier- und Glas-Containern. Die Städte gehen das verschieden an: Die Stadt Ebersberg setzt einen Detektiv zur Ermittlung der „Müllsünder“ ein, in der Stadt Rosenheim ist mittlerweile eine Mitarbeiterin vom Umweltamt an den Containern und beratet die Bürger.

Natürlich gibt es auch die Idee, Videoüberwachung einzusetzen, wie sie in England schon alltäglich ist. Die Stadt Vaterstetten hat da gerade ein Pilotprojekt zusammen mit Bosch (die mit den Bohr- und Waschmaschinen), bei dem die Container bald per Video überwacht werden, zunächst nur für drei Monate.
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Nazis behindern Journalisten

Am Amtsgericht München werden Journalisten in einem Nazi-Prozess beim Berichten von Nazis behindert. Kamera-Objektive werden beschmiert, ein Fotograf angerempelt, eine Journalistin bedrängt und in ihre Notizen geguckt. Ein Nazi hat sich sogar als Journalist angemeldet, um die Journalisten aktiv zu stören. Wie wird das wohl bei dem NSU-Verfahren aussehen?

Der BR jedenfalls wird Anzeige gegen die Schmierer erstatten. Der Gerichtspräsident Gerhard Zierl hingegen erwägt, Film- und Fotoaufnahmen zu untersagen, weil die Journalisten aus seiner Sicht nicht die Besucher des Gerichts hätten Filmen dürfen und somit die Schmierereien ausgelöst hätten. Aber was ist mit der Text-Journalistin? Sollen auch Notizen untersagt werden, damit Beamte und Nazis ihre Ruhe haben?
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