#rp12-Nachlese (Teil 1)

Die re:publica 2012-Vorträge sind online und ich will zu einigen ein bisschen was notieren:

„Rockstars und Mimosen – wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird“
Sascha Pallenberg ruft dazu auf, sich mal mit den Medien zu verbünden. Keine schlechte Idee, das Problem dürfte aber eher sein, dass die Medien wenig Interesse daran haben. Gerade die Anstrengungen beim Leistungsschutzrecht zeigen, dass die Medien die Blogger nicht gerade als Freunde haben wollen, sondern am Besten als zahlende Zweitverwerter oder sowas in die Richtung. Ansonsten das übliche Profi-Blogger-werden-Gequatsche.

„Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken“
Udo Vetter gibt ein Update seines #rp10-Vortrages. Anhand von aktuellen Beispielen zeigt er, wie sehr man im Internet aufpassen muss. Leider ist am Ende keine Zeit mehr für Fragen gewesen, beim nächsten Mal muss die re:publica Udo Vetter mal 1,5 Stunden Zeit einräumen.

„Self-Publishing“
Ein Talk der keiner ist: Die Personen stellen sich vor, was soviel Zeit geraubt hat, dass kaum noch Diskussionszeit war. Eigentlich schade, denn daraus ergeben sich keinerlei neue Erkenntnisse, auch wenn die unterschiedlichen Personen durchaus interessant sind.
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Inoffizielle Shownotes zu WMR41

Max und mspro haben auf der re:publica mal wieder gepodcastet und wollen die Shownotes nachreichen. Da ich die Folge heute ohnehin gehört habe, habe ich wieder inoffizielle Shownotes gemacht: wmr41-shownotes.html

Wie immer: Macht damit was ihr wollt. Für Flattr-Klicks wäre ich dankbar, aber flattrt auch drüben bei WMR.

Links 2

Der Call for Papers zur re:publica 2012 ist gestartet. Also, noch nicht ganz, das Formular zum Einreichen kommt erst noch, aber man kann schonmal mit einem RTF-Dokument üben (oh, RTF gibt es noch und wird benutzt? o_O).
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) auch Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages herausgegeben werden müssen. Eine Berufung beim Oberverwaltungsgericht ist möglich.
mspro hat aufgeschrieben, warum es Unsinn ist, die NPD zu verbieten. Ich kann so nur unterschreiben, wenn die NPD verboten werden sollte werden sich die Rechtsextremen eben woanders zusammentun. Meiner Meinung nach ist es auch nicht zu ändern, dass es Nazis gibt, aber wir sollten sie nicht in Landtage oder gar in den Bundestag lassen.
Die Elementarfragen mit Rainer Langhans habe ich endlich mal gehört. Sehr schön und zu empfehlen, schade dass am Anfang ein Stück fehlt.
Ab morgen kann man sich den Film „Sonnenallee“ in voller Länge auf YouTube ansehen. Schade, dass der Film nur eine „begrenzte Zeit“ online ist. Nicht, weil ich den Film besonder toll fände, sondern weil es endlich mal legal Filme auf YouTube geben soll. MyVideo hat das ja schon.