Wulff: Zapfenstreich und Büro

Sogar den ehemaligen Bundespräsidenten ist Wulff zu peinlich:

Die vier noch lebenden Amtsvorgänger haben bereits die Teilnahme an dem Zeremoniell am Donnerstag abgesagt. Wie „Welt online“ berichtet, werden die Altbundespräsidenten Walter Scheel, Richard von Weizäcker, Roman Herzog und Horst Köhler dem Festakt fernbleiben.

An der Stelle könnte man sich natürlich fragen, warum es überhaupt einen Zapfenstreich für Wulff gibt. Die Regierung faselt was von Tradition, außerdem hätte Wulff ja auch Termine bei der Bundeswehr wahrgenommen.

Wulff will übrigens auch ein Büro mit Mitarbeitern. Getreu dem Motto „Ist der Ruf schon ruiniert, lebt es sich ungegniert“ pocht er darauf, dass er das gleiche Recht habe wie seine Vorgänger.

Ist das vielleicht eine Krankheit, sämtliche Vorteile die sich einem bieten mitnehmen zu wollen und dabei die Moral komplett über Board zu werfen? Ich meine, so egoistisch kann man doch selbst als CDUler nicht sein, oder?