JuLis: Billige Pizza statt Mindestlohn

Die Jungen Liberalen (JuLis) aus Sachsen-Anhalt haben im Aufwind des 7,4 % Erfolges der FDP in Hamburg am Rosenmontag gepostet, dass sie beim Rosenmontagszug in Halle dabei waren. Soweit, so gut – im Gegensatz zum Motto auf dem Wagen:

mindestlohn-pizza-julis (Screenshot: Junge Liberale Sachsen-Anhalt auf Facebook / Namen der Beteiligten von mir unkenntlich gemacht)
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Mindestlohn im Praxistest

Zugegeben: Von Morgenmagazinen im Allgemeinen und vom „moma“ im Speziellen erwarte ich nicht gerade Qualitätsjournalismus. Trotzdem ist der Beitrag „Mindestlohn im Praxistest“, der am 19. November ausgestrahlt wurde („ARD-Woche“), doch sehr bemerkenswert.

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Das fängt schon mit der Auswahl der Stadt an, in die sich „moma-Reporterin“ Susann Reichenbach (MDR) begibt: Halle an der Saale, „eine Stadt zwischen prunkvollem Marktplatz und sozialistischem Plattenbauten“ (O-Ton Reichenbach aus dem Off). Dabei sagen selbst Mindestlohn-Befürworter wie der Wirtschaftswissenschaftler Joachim Möller, dass ein Mindestlohn in Ost-Deutschland wegen geringerer Produktivität weniger sein müsste als in West-Deutschland.
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22 Jahre ohne Führerschein gefahren

Die Polizei, dein Freund und Helfer: In Sachsen-Anhalt kann man als Polizist 22 Jahre ohne Führerschein Streifenwagen fahren. Als Grund heißt es, dass während der Wende sowie der Umstrukturierung der Polizei Anfang der 90er Jahre ein solches Chaos gewesen sein, dass sie das nicht bemerkt hätten.

Na dann ist ja gut. Das denkt sich übrigens auch die Polizei, trotz Strafverfahren und Disziplinarverfahren gibt es keine Suspendierung, sondern:

Auf Streife fahren darf der Beamte bis auf weiteres allenfalls nur noch als Beifahrer.

Martin Sonneborn interviewt NPD-Kandidat Püschel

Genial: Martin Sonneborn von der ZDF heute Show hat den NPD-Kandidaten Hans Püschel interviewt. Absolut super, aber seht selbst:

(Gibt es auch hier in der ZDF-Mediathek, aber ohne Einbinde-Möglichkeit und vermutlich bald depubliziert.)

Das Interview war vor der Wahl und somit gibt es einen zweiten Grund zur Freude, denn die NPD ist in Sachsen-Anhalt mit knappen 4,6% am Landtag vorbeigerutscht. Ein Hoch auf die 5%-Hürde! :-)