Begriffe zum Spähangriff

Sascha Lobo hat in seinem seinem re:publica-Vortrag dieses Jahr nicht nur gerantet sondern auch einige Begriffe genannt, die wir zum NSA-Skandal Spähangriff nutzen sollten. Die Begriffe bringen es recht gut auf den Punkt, daher habe ich dazu mal eine Grafik zum Teilen und Aufhängen gemacht. Ein Spickzettel für uns alle, um die Dinge auch beim richtigen Namen zu nennen (Klick für große Version):

begriffe-spaehangriff-640x853

Außerdem als PDF in Farbe und druckerfreundlich mit weißem Hintergrund. Und wer lieber Copy-Paste machen möchte, hier:
Weiterlesen

Links 8

Lange keine Linkliste mehr gemacht. Also los.

WDR Servicezeit: Homepage: teuer statt kostenlos (2)
An dieser Stelle war ein Bericht über unsere Freunde von Euroweb. War, weil:

Aufgrund rechtlicher Auseinandersetzungen derzeit nicht im Programm

Am 11. Juli wurde der Beitrag ausgestrahlt und scheinbar schon am Tag darauf wieder offline genommen. Da hat sich der Anwalt diesmal richtig beeilt. Was der WDR dort stehen hatte, lässt sich ergoogeln.

UPDATE (23.07.2012, 08:10 Uhr): Aus rechtlichen Gründen wurde ich von der Anwaltskanzlei von Euroweb dazu aufgefordert, den Link zum WDR zu entfernen, nachdem der WDR seinen Beitrag wieder online gestellt hat. Ich bin dem nachgekommen, weil mir das kein Rechtsstreit wert ist.

+ + +

tagesschau.de: Ermittlungen zur Feldpost-Affäre eingestellt
Nach dem Aufschei im Dezember 2010, dass Briefe für Soldaten geöffnet in Afghanistan ankamen, gab es Ermittlungen. Ergebnis: Eine Sortiermaschine der Post soll Schuld gewesen sein.

FUTTERblog: Blasen im Hirn – Tee im Bauch!
Kabarettist Philipp Weber über das Hipster-Getränk „Bubble Tea„:

Der moderne Mensch sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Der Konsument darf heute selbst entscheiden, wie er seiner Persönlichkeit entsprechend vergiftet werden will.

Als Bonus empfehle ich noch den Ruthe-Comic zu Bubble Tea.

boersenblatt: mp3-File: Keynote von Sascha Lobo „Ich will die Branche mit ihren eigenen Waffen schlagen“
Schon seit ein paar Wochen im Netz, jetzt erst gehört. Sascha Lobo stellt Thesen auf, was die Zukunft des Buchhandels mit der Vergangenheit zu tun hat. Er prophezeit, dass in Zukunft das Produkt den Wert 0 haben wird (Stichwort Raubmordkopie), stattdessen wird die Dienstleistung (z.B. Apps) an Wert gewinnen. Außerdem kündigt er an, zum Ende des Jahres mit Christoph Kappes und einigen Partnern einen E-Book-Verlag zu gründen.

#rp12-Nachlese (Teil 1)

Die re:publica 2012-Vorträge sind online und ich will zu einigen ein bisschen was notieren:

„Rockstars und Mimosen – wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird“
Sascha Pallenberg ruft dazu auf, sich mal mit den Medien zu verbünden. Keine schlechte Idee, das Problem dürfte aber eher sein, dass die Medien wenig Interesse daran haben. Gerade die Anstrengungen beim Leistungsschutzrecht zeigen, dass die Medien die Blogger nicht gerade als Freunde haben wollen, sondern am Besten als zahlende Zweitverwerter oder sowas in die Richtung. Ansonsten das übliche Profi-Blogger-werden-Gequatsche.

„Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken“
Udo Vetter gibt ein Update seines #rp10-Vortrages. Anhand von aktuellen Beispielen zeigt er, wie sehr man im Internet aufpassen muss. Leider ist am Ende keine Zeit mehr für Fragen gewesen, beim nächsten Mal muss die re:publica Udo Vetter mal 1,5 Stunden Zeit einräumen.

„Self-Publishing“
Ein Talk der keiner ist: Die Personen stellen sich vor, was soviel Zeit geraubt hat, dass kaum noch Diskussionszeit war. Eigentlich schade, denn daraus ergeben sich keinerlei neue Erkenntnisse, auch wenn die unterschiedlichen Personen durchaus interessant sind.
Weiterlesen

Sascha Lobo über Google Street View

In den Tagesthemen hat Sascha Lobo ein wie ich finde gutes Interview über Google Street View gegeben:

(Auf YouTube sehen)

Was er zuletzt über die Politiker sagt, hat Anatol Stefanowitsch schon ausführlicher gebloggt.

Auch gut zu wissen: Die Schober Information Group soll das auch schon seit Jahren im großen Stil machen, nur ohne Fotos, dafür mit Gebäudedaten deren Auskunft es nur gegen Geld gibt und genauer sind als die Pixelfotos von Google.

Kennen die Politiker, die gerade so scharfe Gesetze gegen Google Street View fordern, eigentlich schon Sight Walk, die mindestens genauso schlimm wie Google sind (Straßen abfotografieren, anschließend Gesichter und Kennzeichen unkenntlich machen und das alles ins Netz stellen), die aber laut dem Datenschutzbeauftragten NRW vollkommen richtig handeln?

EDIT: 3Dsupply liefert übrigens mal wieder ein tolles Shirt dazu: „Streetview this“ ;-)