Wenn schon feiern, dann aber richtig: ERGO hat ihre Partys von der Steuer abgesetzt. Die vollen 83.000 Euro, wohlbemerkt. Die Begründung dazu:
“Die Rechnung ist in voller Höhe als Betriebsausgabe behandelt worden”, zitiert die Zeitung einen Ergo-Sprecher. “Nach unseren Prüfungen war das steuerrechtlich in Ordnung.” Man werde aber prüfen, ob man “eine andere Beurteilung vornehmen kann”.
Zudem räumte der Konzernsprecher ein, dass es in den Unterlagen zu der Veranstaltung keinerlei Hinweise darauf gegeben habe, was bei der Party wirklich vorgefallen sei: “Auf den uns vorliegenden Rechnungen gab es keinen Posten Prostitution oder gar eine Detailrechnung für 20 Prostituierte.”
Ich bin Hase, ich weiß von nichts.
Wer sich auch nur kurz mal den Wikipedia-Artikel zu Betriebsausgabe überfliegt, wird feststellen, dass es schon sehr fragwürdig ist, dass solche Partys überhaupt abgesetzt werden. Unerheblich davon, ob und wie viele Prostituierte da nun auf der Party sind oder nicht.
Vielleicht sollte ich auch mal Partys feiern und von der Steuer absetzen. Als Betriebsausflug oder so… Mal sehen was das Finanzamt dazu sagt. ;-)
Achja: ERGO befürchtet jetzt auch einen Imageschaden und fährt die Werbekampagne zurück. Also erzählt euren Freunden ruhig mal, dass die Hamburg-Mannheimer International (HMI) zur ERGO-Versicherung gehört und die HMI nicht nur auf Kosten ihrer Kunden, sondern auch auf Kosten des Steuerzahlers wilde Partys gefeiert hat.
Wenn schon feiern, dann aber richtig: ERGO hat ihre Partys von der Steuer abgesetzt. Die vollen 83.000 Euro, wohlbemerkt. Die Begründung dazu: “Die Rechnung ist in voller Höhe als Betriebsausgabe...