Michelle Obama ist schuld an steigenden Verkehrstoten

Das zumindest ist gerade die Meinung in den USA. Hintergrund: Michelle Obama hat die Kampagne „Let’s Move!“ ins Leben gerufen, eine Aktion gegen Übergewichtigkeit bei Kindern. Die Kampagne fordert, wie der Name schon sagt, dass sich die Kinder mehr bewegen – zum Beispiel auch zur Schule laufen anstatt mit dem Bus zu fahren. Und genau das will man Michelle Obama nun anhängen:

The First Lady initiated a campaign called ‚Let’s Move!‘ designed to encourage more youngsters to walk to school, in a bid to help tackle the country’s obesity problem.

But critics have said the scheme has back-fired after the figures for road deaths in the first six months of 2010 were revealed.

Das ist mal wieder typisch für die Amis: Statt sich mal zu fragen, was die Autofahrer falsch machen, ist natürlich die Gesundheitskampagne von Michelle Obama schuld. m(

(via Der Postillon)

Baumstamm statt Reifen

Sehr erfinderisch:

Wozu Reifen, wenn’s auch Baumstämme tun?

(YouTube)

Als verantwortungsvoller Mensch muss man natürlich verurteilen, dass so jemand überhaupt Auto fährt und noch dazu über die Autobahn. Aber hey, der traut sich was, ich wüsste gerne wie der sich in einer Polizeikontrolle um Kopf und Kragen reden würde. :-D

Der Schweizer Autokennzeichenindex [UPDATE]

Auch außerhalb der Volksabstimmungen überrascht die Schweiz: Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, künftig keine Autokennzeichen mehr öffentlich abfragen zu können.

Was in Deutschland aus Datenschutzgründen verboten ist, ist in der Schweiz (noch) ganz normal: Für fast alle Kantone gibt es ein Web-Interface, in dem man per Kennzeichen-Eingabe die Halterdaten kriegt.

Die Datenbanken bieten die Kantone im Internet an, zum Teil sind die Abfragen auf eine kleine Anzahl (max. 5 mal pro IP-Adresse innerhalb von 24 Stunden) beschränkt, einige wenige Kantone geben nur per E-Mail oder Telefon Auskunft. Wenn der Nachbar also Besuch kriegt braucht man nur das Autokennzeichen des Besuchs einzugeben und kriegt nicht nur den Namen sondern direkt auch die Adresse heraus.

Doch das will der Bundesrat mit dem Gesetzesentwurf ändern: Lediglich Behörden und Polizei sollen Zugriff auf die Daten kriegen, Privatpersonen nur in Ausnahmefällen wie im Rahmen eines Unfalles oder bei einem anstehenden Gerichtsverfahren – so wie es in Deutschland auch der Fall ist. Das Parlament entscheidet im Frühjahr 2011 über den Entwurf.

Bei Blick.ch (dem Schweizer Pendant zur „BILD“-Zeitung) regt sich jedoch Widerstand: Der Grünen-Politiker Bastien Girod fände es „verheerend, wenn Autofahrer künftig im Schutz der Anonymität unterwegs wären“. Laut SVP-Politiker Ulrich Giezendanner wolle man mit den Grünen zusammen „die Auskunftssperre im Nationalrat bekämpfen und sich für Transparenz einsetzen“.

(Screenshot: Straßenverkehrsamt Kanton Appenzell Ausserrhoden / Danke!)

UPDATE: Die Schweizer Piratenpartei ist natürlich für den Gesetzesentwurf. Schon im Februar gab es eine Aktion, bei der Autohalter mit ihren Namen in Bern angesprochen wurden, dessen Namen dank dem Autokennzeichenindex von Piratenpartei-Mitgliedern abgefragt wurden.

Bei dem Autokennzeichenindex kann man seinen Namen auch sperren lassen, so dass er nicht öffentlich angezeigt wird (wohl aber den Behörden); dies ist jedoch nicht standardmäßig so. Außerdem gibt es für das iPhone eine „Carindex“-App, wie die Macher schreiben „aus Spaß“, bei der die Daten mit Google Maps verknüpft sind und die Fahrzeughalter direkt angerufen werden können, wenn sie ihre Nummer nicht gesperrt haben.

So werden heutzutage Pflastersteine verlegt

Es ist wirklich faszinierend, was es in der Technik heutzutage alles gibt.

Habt ihr euch schonmal gefragt, wie die ganzen Pflastersteine auf so einer Straße verlegt werden? Früher mussten die Bauarbeiter sich dafür bücken, Stein für Stein von Hand verlegen und Rückenschmerzen in Kauf nehmen.

Mittlerweile sind wir technisch viel weiter, wie man an dem sogenannten „Tiger Stone“ sieht. Wie der Stein-Tiger funktioniert, seht ihr hier in diesem Video (man beachte, wie gut die weißen Steine als Straßen-Markierung exakt eingehalten wird):

(YouTube)

In einem weiteren Video ist sogar zu sehen, wie verschiedene Pflastersteinarten problemlos mit dem „Tiger Stone“ verlegt werden können:

(YouTube)

Und hier ist das ganze nochmal besser von hinten aus Bauarbeiter-Sicht zu sehen:

(YouTube)

Die Niederländer haben auch eine eigene Website dazu.

Ein ähnlich faszinierendes Video (was schon vor einigen Monaten im Netz rumging) ist „Werktrein in Overpelt“, wo gezeigt wird, wie Bahnschwellen und Schotter ausgetauscht werden. Auch hier wird mithilfe von Maschinen viel Arbeit gespart.