Twitter-Fakes beim Tagesspiegel

Robin Williams ist tot. Ein sehr großer Verlust, ich fand ihn als Schauspieler immer wieder gut, sowohl in seinen witzigen als auch ernsten Rollen. Für die Medien ist das natürlich ein Top-Thema, und so gibt es schon viele Artikel dazu. Wie immer stellt sich dabei die Frage: Wie können wir den Artikel füllen, wenn es eigentlich nichts neues zu berichten gibt?

Der Tagesspiegel hat sich mal auf Twitter umgesehen, die Reaktion von Williams‘ Tochter Zelda gefunden und zeigt den letzten Instagram-Eintrag von Robin Williams. Andere Schauspieler und Promis sind auch auf Twitter – und so zeigt der Tagesspiegel auch deren Reaktionen:
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Der nächste Castor kommt im Dezember

Atomindustrie und Staat haben keine Skrupel, selbst in der Weihnachtszeit einen Castor-Transport rollen zu lassen: Wie der SWR berichtet, ist bereits für den 15. Dezember der nächste Castor-Transport geplant.

Diesmal kommt der radioaktive Abfall aus dem südfranzösischen Atomforschungszentrum Cadarache in das Zwischenlager nach Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern). Das dortige Kernkraftwerk aus DDR-Zeiten wurde 1990 abgeschaltet und 1995 endgültig still gelegt, derzeit befindet es sich im Rückbau. Dennoch gibt es dort ein Zwischenlager.

Nach den Protesten bei dem Castor-Transport nach Gorleben, welcher insgesamt um zwei Tage verzögert wurde, werden nun schon erste Sicherheitsmaßnahmen für den Dezember-Castor überlegt:

Die beteiligten Landesbehörden bereiten sich bereits auf ihren Einsatz entlang der Fahrtroute vor, da das Bundesamt für Strahlenschutz den Transport schon genehmigt hat. Vermutlich wird der Zug über Lauterburg und Wörth nach Karlsruhe und von dort weiter in den Norden fahren. Die Polizei wird zum Schutz des Streckenabschnitts mehrere Hundertschaften im Einsatz haben.

Laut einem Bericht im „Tagesspiegel“ soll der Castor erst am 16. Dezember rollen, zudem sollen es vier Castor-Behälter mit 52 Brennstäben sein. Es gibt jetzt schon Demonstrationen und selbst Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) ist gegen den Castor-Transport.

Zudem auch hier ein schönes Beispiel, wie das Zwischenlager verharmlost werden soll:

Die Lubminer Gemeindevertreter protestierten unterdessen auf ihre Weise gegen die Rufschädigung des Seebades: Sie beschlossen, jeden zu verklagen, der vom „Zwischenlager Lubmin“ rede. Schließlich befinde sich das Objekt in der Gemarkung der benachbarten Gemeinde Rubenow.

Während sich Organisationen wie Greenpeace derzeit noch zurückhalten, kann man bereits auf lubmin-nixda.de erste Informationen zu Protesten vor Ort kriegen.