Zitate aus der Beckmann-Sendung über PRISM

Ich schaue so gut wie nie Talkshows, aber die letzte Beckmann-Sendung „Der gläserne Bürger – ausgespäht und ausgeliefert?“ habe ich mir in der Mediathek angesehen (welche Idioten produzieren eigentlich Einspieler, die „aus rechtlichen Gründen“ online nur Audio-only sind?! Im Jahre 2013, wo nahezu jede Fernsehsendung mindestens zeitweise online gestellt wird?! Boar!).

Der Talk ist okay, Constanze Kurz kommt leider nur wenig zu Wort, dafür reden Frank Schirrmacher und Hans Leyendecker recht viel. Auch gab es in der Runde den Konsens, dass Snowden mehr oder weniger ein Held sei und über Gegen-Argumente wie „Ich hab doch nichts zu verbergen“ wurde gar nicht geredet. Spannend war die Sendung also nicht, trotzdem bin ich ganz froh, dass kein Politiker da war.

Fefe schrieb über die Sendung, sie sei „eine Goldgrube an schönen Zitaten“. Damit hat er recht. Und damit wir diese Zitate auch über die Depublizierung hinaus parat haben, habe ich hier mal einige notiert. Jeder Absatz ein Zitat. Viel Spaß.
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heute show über den Piraten-Sommer

Die heute show ist wieder aus der Sommerpause zurück. Schnappt euch die Popcorn-Tüte, denn:

So, jetzt wirds leider trautig: Das nächste Thema sind die Piraten […].

Mal wieder sehr gut, was die Oliver Welke und Co. dort abliefern. :-)

Links 11

sixuts.cc: Zweiter Referentenentwurf zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger
Mario Sixtus hat den zweiten LSR-Entwurf geleakt, Heise wollte ja nicht.

Telepolis: Der CDU-Abgeordnete und das Organisierte Verbrechen
Interessante Verbindungen zwischen Bushido und dem CDUler Christian von Stetten, bei dem Bushido sein Praktikum gemacht hat.
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ARD kritisiert eigene Talkshows

Überraschung: ARD-Gremium kritisiert die ARD-Talkshows. Und die Kritik kann sich sehen lassen: Immer die gleichen Gäste, Anne Will bringt „wenig Erkenntnisgewinn“, Hart aber fair ist zu „soft“ geworden, Jauch betreibt „Stimmungsmache“ und nimmt den Gästen meistens die „Antwort vorweg“.

Ich frage mich ja, wie lange dieses ARD-Gremium brauchte, um das zu merken. Dafür reicht schon eine gesehene Sendung aus, aber die haben das Papier erst im April diesen Jahres intern rausgebracht. An den Talkshows hat sich seitdem natürlich nichts geändert.

#rp12-Nachlese (Teil 1)

Die re:publica 2012-Vorträge sind online und ich will zu einigen ein bisschen was notieren:

„Rockstars und Mimosen – wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird“
Sascha Pallenberg ruft dazu auf, sich mal mit den Medien zu verbünden. Keine schlechte Idee, das Problem dürfte aber eher sein, dass die Medien wenig Interesse daran haben. Gerade die Anstrengungen beim Leistungsschutzrecht zeigen, dass die Medien die Blogger nicht gerade als Freunde haben wollen, sondern am Besten als zahlende Zweitverwerter oder sowas in die Richtung. Ansonsten das übliche Profi-Blogger-werden-Gequatsche.

„Spielregeln für das Netz – sicher publizieren in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken“
Udo Vetter gibt ein Update seines #rp10-Vortrages. Anhand von aktuellen Beispielen zeigt er, wie sehr man im Internet aufpassen muss. Leider ist am Ende keine Zeit mehr für Fragen gewesen, beim nächsten Mal muss die re:publica Udo Vetter mal 1,5 Stunden Zeit einräumen.

„Self-Publishing“
Ein Talk der keiner ist: Die Personen stellen sich vor, was soviel Zeit geraubt hat, dass kaum noch Diskussionszeit war. Eigentlich schade, denn daraus ergeben sich keinerlei neue Erkenntnisse, auch wenn die unterschiedlichen Personen durchaus interessant sind.
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