Heise: Verschlüsselung – nein danke!

Telepolis hat mal nachgefragt, wie das mit Verschlüsselung bei Journalisten größerer Medien aussieht. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß ernüchternd, nichtmal PRISM kann da was ändern. Und wenn es einige wenige Ausnahmen gibt, etwa bei der ZEIT oder bei der taz, dann:

Auf den jeweiligen „Kontakt“-Websites liest man jedoch nichts zum Thema, von öffentlichen Schlüsseln keine Spur.

So wie bei Heise: Hier nicht, hier auch nicht, c’t nicht, ix nicht, Technology Review nicht. Bei Telepolis auch nicht – hier sind die E-Mail-Adressen sogar als Grafiken zu sehen, das kommt noch aus der Pre-Spamfilter-Ära.
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E-Postbrief streicht Zusatzleistungen

„Wer baucht schon Verschlüsselung und Signatur?“, wird sich die Deutsche Post gedacht haben. Diese in den AGB als „Zusatzleistungen E-Postbrief“ betitelten Funktionen werden am 25. September 2012 ersatzlos gestrichen, wie den Kunden gerade mitgeteilt wird.

Der einzige Trost: Die Verschlüsselung wurde von der Deutschen Post angeboten (haha!), selbst verschlüsseln und dann verschicken geht also weiterhin. Außerdem war die Signatur bislang schon nicht rechtsgültig und daher ohnehin überflüssig.

Muss ich noch erwähnen, dass eine Signatur ohnehin quatsch ist, weil man nie weiß, wer vor dem PC sitzt und diese Signatur einfügt?

(via @gillyberlin)