Kurz-Teasertext

Kurz-Teasertext zum Inhalt, max. 250 Zeichen!!!

Und morgen lernt der Praktikant, wie man die Vorlage für den Kurz-Teasertext bearbeitet. Aber nicht vergessen: „max. 250 Zeichen!!!“.

Das Feature (MP3, 9 MB) ist übrigens nicht schlecht. Als Beispiel für „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ kommt sogar das Plagiat-Dementi von Guttenberg. :-)

Radio-Feature: Einstweilig verfügt

Der Autor Herbert Hoven hat ein Radiofeature zu Einstweiligen Verfügungen bei Büchern gemacht. Es wird die Verfügung gegen „Ein Traum mit einem Schiff“ angerissen, hauptsächlich geht es aber um den Rechtsstreit beim „Schwarzbuch WWF“. Dazu wird auch der Justiziar von Random House interviewt.

Spannende Erkenntnis: Bücher werden als beständiges Medium angesehen, weil Richter davon ausgehen, dass Bücher vererbt werden, in Bibliotheken vorgehalten werden und somit viele Leute erreicht werden. Anders bei Hörbüchern, Filmen, DVDs, Zeitungen und Zeitschriften – diese gelten als flüchtige Medien, die sich versenden und dadurch viel weniger Leute erreichen als mit Büchern. Ich vermute, dass diese Ansicht von der Haltbarkeit der Trägermedien abgeleitet ist.

Auch interessant: Wenn es im Vorfeld zu einem Buch Bedenken z.B. von Erben gibt, kann es schonmal 6-8 Wochen dauern, bis der Autor auf diese Sachen antworten kann, weil er dafür natürlich seine ganzen Belege durchsuchen muss.

Insgesamt ein schönes Feature, aber mit knapp 18 Minuten leider viel zu kurz für dieses große, wichtige Thema. Schnell runterladen, bevor depubliziert wird.

MP3-Download (8 MB)

Hörtipp: Autoschieber

Interessantes Feature bei WDR 5: „Autoschieber“ (MP3). Es geht um Autovermieter, was zum einen ganz spannend ist, wie die im Hintergrund arbeiten. Zum anderen sind auch die Verflechtungen dahinter interessant: Früher haben die Autovermieter die Autos gekauft und nach der Ausmusterung an ihre Kunden weiterverkauft. Heutzutage werden die Autos gekauft und nach einem halben Jahr ausgemustert, dann gibt es vom Autohersteller eine Auktion, bei der die ausgemusterten Fahrzeuge an die eigenen Autohändler versteigert werden. Die Händler verkaufen die Wagen dann als „junge Gebrauchtwagen“.

Auch die neuen Carsharing-Anbieter werden kurz angerissen, hier gibt es ebenfalls interessante Informationen. Ich wusste noch gar nicht, dass hinter DriveNow BMW und Sixt stecken, hinter Car2go stecken Daimler und Europcar (was aber auch daran liegt, dass ich mich nicht sonderlich über diese Anbieter informiert habe).

Die Autohersteller sehen die Autovermietungen übrigens als „kostenlose Probefahrt“. Darauf muss man erstmal kommen, wobei das bei Stammkunden durchaus möglich ist, dass die sich irgendwann auch mal den Wagen kaufen, den sie sonst immer ausleihen.